Die Evolutionsökonomik oder "evolutorische Ökonomik" (engl.: Evolutionary Economics) ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaft. Im Gegensatz zur Neoklassik, welche auf physikalischen Denkmustern beruht und vornehmlich von der Existenz von wirtschaftlichen Gleichgewichten auf den Märkten ausgeht, rekonstruiert die Evolutionsökonomik Wirtschaftsprozesse analog zur biologischen Evolution: Es existiert für keinen Markt und damit auch für kein Unternehmen ein anzustrebender Gleichgewichtszustand, sondern ein permanenter Wettbewerb zwischen Produkten, Dienstleistungen, Unternehmensformen und sogar Wirtschaftsystemen sorgt dafür, dass nur die Wettbewerbsteilnehmer weiterbestehen können, die zum einen den jeweiligen Umweltanforderungen entsprechen und sich zum anderen an die laufend wechselnden Wettbewerbsbedingungen anpassen können.
Im Mittelpunkt der Evolutionsökonomik steht der Wandel (Change) von Märkten.
der Österreichischen Schule
dem Ökonomischen Institutionalismus
der Klassischen Volkswirtschaftslehre
und weiteren volkswirtschaftlichen Autoren
Mit Erscheinen des Werks An Evolutionary Theory of Economic Change von Richard R. Nelson und Sidney G. Winter im Jahr 1982 hat sich der Begriff der Evolutionsökonomik in der Wissenschaft etabliert.
Evolutionary economics | 進化経済学 | Ekonomisk evolution | 演化经济学
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