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Unter evolutionären Anpassungen (Adaptation) versteht man Eigenheiten in Körperbau und Verhalten, die als die evolutive Reaktion auf spezielle Umweltfaktoren gedeutet werden können. Sinnvoller wäre es, von evolutionärer Angepasstheit zu sprechen, denn der Begriff „Anpassung“ bezeichnet eigentlich den Vorgang, der zur Angepasstheit des Einzelindividuums führt.

Generell ist die Deutung, dass sich ein Organismus quasi zielgerichtet an bestimmte Umweltbedingungen anpassen kann, kritisch zu hinterfragen, denn die Evolution ist nicht zielgerichtet, sondern beruht auf zufälligen Änderungen im Erbgut, die zu Abänderungen des Phänotyps führen, die sich wiederum in einer gegebenen Umwelt zu bewähren haben. Da aber neben der zufälligen Mutation auch eine gerichtete Selektion wirksam ist, kann und muss man in vielen Fällen von Anpassungen sprechen.

Die Anpassung erfolgt dabei in der Regel auf eine ökologische Nische und ist immer mit einer mehr oder weniger starken Toleranz gegenüber spezifischen Umweltfaktoren verbunden, woraus sich schließlich die ökologische Potenz ergibt. Das tatsächliche Vorkommen wird als Existenzbereich bezeichnet und verdeutlicht dabei den Spielraum, der trotz einer bestimmten evolutionären Angepasstheit vorliegt. Dabei zeigen die Individuen einer Art neben ihrer evolutionären Angepasstheit auch eine viel flexiblere physiologische Angepasstheit. Über Akklimatisation können sich Lebewesen daher in den durch das Erbgut gesetzten Grenzen an bestimmte Umweltfaktoren anpassen.

Hitze


Kälte


Trockenheit


Wind


Starker Wind birgt vor allem die Gefahr, vom Lebensraum weggeweht zu werden.

Strömung


Starke Strömungen bergen vor allem die Gefahr, vom Lebensraum weggespült zu werden.

Dunkelheit


Dunkelheit macht einen der wichtigsten Sinne, den Gesichtssinn wertlos. Trübes Wasser hat eine ähnliche Wirkung.

Nahrungsmangel


Mangel an Nahrung vermidert – neben der Existenzbedrohung – auch die Fortpflanzungsrate

Schwermetalle


Antibiotika


  • Bündelung von Resistenzgenen in eigenen Plasmiden, die auch über Artgrenzen hinweg ausgetauscht werden.

Fressfeinde


Evolution

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