Evidenzklasse ist eine Empfehlungsklasse in der evidenzbasierten Medizin. Sie gibt an, ob Studien vorliegen, und eventuell, wie diese Studien aussehen. Je feiner die Skala ist, desto unumstrittener werden die Klassifizierungen; je einfacher die Klasse gehalten ist, desto einfacher zu handhaben werden die Klassifizierungen auf Kosten der Aussagekraft.
| Klasse I: | gesicherte Empfehlung, immer akzeptabel, sicher und wirksam |
| Klasse IIa: | akzeptabel und sinnvoll (sehr gut bewiesener Vorteil) |
| Klasse IIb: | optional anwendbar (gut bewiesener Vorteil, Therapiealternative für Erfahrene) |
| Klasse X: | unbestimmbar; keine derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisse oder Gegenstand weiterer Untersuchungen oder weder nachgewiesener Nutzen noch mögliche Schädigung |
| Klasse III: | nicht indiziert, nicht nützlich, möglicherweise schädlich |
In der Bewertung (Validierung) der externen Evidenz ergibt sich somit unter Berücksichtigung medizinischer, technischer und statistischer Methoden folgende Rangfolge der erkenntnistheoretischen Qualität von Information in absteigender Reihenfolge:
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"Evidenzklasse".
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