Das Eurovision-Netzwerk ist eine 1954 in Genf gegründete Einrichtung der Union der Europäischen Rundfunkorganisationen (European Broadcasting Union, EBU) zum Austausch von Fernseh- und Rundfunkprogrammen.
Zur EBU gehören 74 TV- und Radiosender in 54 Staaten Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens. Dazu kommen 61 assoziierte TV- und Radiosender in 28 weiteren Staaten Europas, Amerikas, Afrikas, Asiens und Ozeaniens.
Für Deutschland gehören ARD und ZDF zu diesem Verbund, für Österreich der ORF und für die Schweiz die SRG SSR idée suisse.
Übertragungen im Rahmen der Eurovision wurden mit dem Eurovisionslogo und dem Beginn des Te Deums von Marc-Antoine Charpentier als Erkennungsmelodie eingeleitet. Die erste offizielle Eurovisionssendung war eine Übertragung vom Narzissenfest in Montreux am 6. Juni 1954.
Bekannte Sendungen, die im Rahmen der Eurovision übertragen wurden, waren Spiel ohne Grenzen, der päpstliche Ostersegen und Sportereignisse aus dem europäischen Ausland. Weniger bekannt ist, dass die beteiligten Sendeanstalten sich gegenseitig im Rahmen des Eurovisions-Nachrichtentauschs (EVN) auch Bildmaterial zu aktuellen Ereignissen anboten.
Im Rahmen dieses Netzwerks findet auch seit 1956 alljährlich der Eurovision Song Contest statt.
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