Als Europapokal bezeichnet man einen auf europäischer Ebene von Vereinsmannschaften ausgetragenen sportlichen Wettbewerb, für den sich die teilnehmenden Mannschaften auf nationaler Ebene sportlich qualifizieren müssen. Europapokal-Wettbewerbe werden unter anderem im Fußball, Handball, Basketball und Eishockey ausgetragen.
Im Fußball werden derzeit die Champions League (als Nachfolger des Europapokals der Landesmeister) und der UEFA-Cup ausgespielt. Der Wettbewerb um den Europapokal der Pokalsieger ging 1999 im UEFA-Cup auf.
Während der Sommerpause treten Mannschaften, die die direkte Qualifikation des UEFA-Cups verpasst haben, im UEFA Intertoto Cup (auch UI-Cup) an, am Ende dieses Wettbewerbs qualifizieren sich die 11 Gewinner für die zweite Runde der UEFA-Cup Qualifikation.
Seit 1974/75 führt die UEFA eine Fünfjahreswertung, die aus allen Ergebnissen der Europapokale errechnet wird. Auf Basis dieser Wertung wird ermittelt, welches Land in Zukunft wieviele Teilnehmer in jedem Wettbewerb stellen darf.
Für die Saison 2005/2006 sind 4 europäische Wettbewerbe vorgesehen:
1. ULEB Euroleague (24 Mannschaften, Sieger 2006: ZSKA Moskau)
2. ULEB Cup (Sieger 2006: Dynamo Moskau)
3. FIBA EuroCup (vorige Saison bekannt als FIBA Europe League)
4. FIBA EuroCup Challenge (vorige Saison bekannt als FIBA Europe Cup)
Im Handball wird der Europapokal der Landesmeister ebenfalls als Champions League bezeichnet. Daneben werden der EHF-Pokal und der Europapokal der Pokalsieger ausgespielt. Darüber hinaus gibt es noch den Challenge-Cup, an dem aber die besten Nationen nicht teilnehmen dürfen.
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