| Wissenschaftlicher Name
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| Cyclamen purpurascens
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| Mill.
|
Die
Europäische Alpenveilchen (
Cyclamen purpurascens), auch
Wildes Alpenveilchen, gehört zur Gattung der
Alpenveilchen (
Cyclamen). Weitere Namen sind
Zyklame,
Erdscheibe oder
Erdbrot.
Beschreibung
Die mehrjährige Pflanze wird etwa 5 bis 15 cm hoch und besitzt eine kugelige Erdknolle. Sie ist an Blatt- und Blütenstielen sowie am Kelch behaart. Die immergrünen
Blätter sind grundständig, lang gestielt, nieren- bis herzförmig mit abgerundeten Lappen. Die Oberseite ist meist dunkelgrün mit helleren Flecken und Streifen, die Unterseite rötlich. Die
Blüten sind nickend, an einem langen Stiel der zur Fruchtzeit spiralig eingerollt ist. Die
Krone ist karminrot, am Schlundeingang dunkler rot, mit 15-25 mm langen, zurückgeschlagenen Kronzipfeln. Die
Kelchblätter sind eiförmig.
Blütezeit ist von Juni bis September.
Vorkommen
Die Pflanze ist in den
Südalpen,
Ostalpen bis zum
Balkan auf kalkhaltigen Böden in schattigen Lagen und Mischwälder von der Tallage bis 2000 m anzutreffen.
In Österreich häufig bis zerstreut in allen Bundesländern.
Sonstiges
Die Pflanze ist durch ätherische Öle wohlriechend. Knolle durch
Saponine (
Cyclamin) stark giftig, für den Menschen sollen schon 10 g tödlich sein. Für Schweine nicht, für Fische jedoch sehr giftig. Die als Topfpflanzen gezogenen Alpenveilchen gehen auf die Art
Cyclamen persicum (z.B. im Kaukasus) zurück.
Es handelt sich hierbei um eine alte Volksarzneipflanze die noch heute in der Homöopathie Verwendung findet.
Literatur
Cyclamen-Alpenveilchen.jpg)]]
- Xaver Finkenzeller: Alpenblumen, München 2003, ISBN 3-576-11482-3
- Manfred A. Fischer: Exkursionsflora von Österreich, Stuttgart 1994, ISBN 3-8001-3461-6
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