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Europäisches Alpenveilchen
Cyclamen purpurascens 280803.jpg
: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
(Rosopsida)
: Asternähnliche (Asterdae)
: Heidekrautartige (Ericales)
: Myrsinengewächse (Myrsinaceae)
: Alpenveilchen (Cyclamen)
: Europäisches Alpenveilchen
Wissenschaftlicher Name Cyclamen purpurascens Mill. Die Europäische Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens), auch Wildes Alpenveilchen, gehört zur Gattung der Alpenveilchen (Cyclamen). Weitere Namen sind Zyklame, Erdscheibe oder Erdbrot.

Beschreibung


Die mehrjährige Pflanze wird etwa 5 bis 15 cm hoch und besitzt eine kugelige Erdknolle. Sie ist an Blatt- und Blütenstielen sowie am Kelch behaart. Die immergrünen Blätter sind grundständig, lang gestielt, nieren- bis herzförmig mit abgerundeten Lappen. Die Oberseite ist meist dunkelgrün mit helleren Flecken und Streifen, die Unterseite rötlich. Die Blüten sind nickend, an einem langen Stiel der zur Fruchtzeit spiralig eingerollt ist. Die Krone ist karminrot, am Schlundeingang dunkler rot, mit 15-25 mm langen, zurückgeschlagenen Kronzipfeln. Die Kelchblätter sind eiförmig.

Blütezeit ist von Juni bis September.

Vorkommen


Die Pflanze ist in den Südalpen, Ostalpen bis zum Balkan auf kalkhaltigen Böden in schattigen Lagen und Mischwälder von der Tallage bis 2000 m anzutreffen.

In Österreich häufig bis zerstreut in allen Bundesländern.

Sonstiges


Die Pflanze ist durch ätherische Öle wohlriechend. Knolle durch Saponine (Cyclamin) stark giftig, für den Menschen sollen schon 10 g tödlich sein. Für Schweine nicht, für Fische jedoch sehr giftig. Die als Topfpflanzen gezogenen Alpenveilchen gehen auf die Art Cyclamen persicum (z.B. im Kaukasus) zurück.

Es handelt sich hierbei um eine alte Volksarzneipflanze die noch heute in der Homöopathie Verwendung findet.

Literatur


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  • Xaver Finkenzeller: Alpenblumen, München 2003, ISBN 3-576-11482-3
  • Manfred A. Fischer: Exkursionsflora von Österreich, Stuttgart 1994, ISBN 3-8001-3461-6

Myrsinengewächse | Alpenflora

 

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