Ettore Isidoro Arco Bugatti (* 15. September 1881 in Mailand; † 21. August 1947 in Paris) war ein Automobilfabrikant und Konstrukteur.
In eine alte Mailänder Künstlerfamilie hineingeboren, sollte er nach dem Willen seines Vaters Carlo Bugatti ebenfalls Künstler, Designer und Möbelschreiner werden. Gegen dessen Willen entschied er sich jedoch früh für eine Ingenieurlaufbahn. Schon mit 17 konstruiert er sein erstes motorisiertes Dreirad.
Nach einigen erfolglosen Jahren als Angestellter bei der Firma Deutz in Köln gründete er 1908 in Molsheim im Elsass gemeinsam mit seinem Partner Ernest Friederich seine eigene Automobilfabrik "Bugatti". Am 11. August 1939 verunglückt sein Sohn und designierter Nachfolger Jean Bugatti (*1909) bei einem Autounfall tödlich.
Seine Automobile beeindruckten nicht nur durch ihre schlichte und pragmatische technische Konstruktion, sondern vor allem durch den ästhetischen Anspruch, dem Bugatti bei seinen Entwürfen Folge leistete.
1987 erwirbt der Unternehmer Romano Artioli den legendären Namen Bugatti, gründet eine moderne Fabrik und führt 1993 Bugatti mit der Firma Lotus von General Motors zusammen. Seit 1998 hat die Volkswagen AG die Rechte, Autos unter dem Markenzeichen Bugatti zu bauen.
Siehe auch: Rembrandt Bugatti
Mann | Italiener | Unternehmer (Automobilbau) | Automobilpionier
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