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Mit Ethylenvinylacetat (Kurzzeichen EVAC) wird eine Gruppe von Copolymeren bezeichnet. Andere Schreibweisen, Bezeichnungen beziehungsweise Abkürzungen sind Ethylen/Vinylacetat, Ethylen-Vinylacetat, EVA, E/VA und Ethylvinylacetat bzw. PEVA (Polyethylen-Vinylacetat). - - - - - | - CH2 - CH2 - | - | - CH2 - CH - | - - - n | | | | O | | | | | C=O | | | | | CH3 | - - m

Chemische und physikalische Eigenschaften


EVA ist als Granulat, wässrige Dispersion aber auch als Folienmaterial erhältlich. Für einen Kunststoff hat es eine hohe Wärmebeständigkeit und gute Alterungsbeständigkeit.

Verwendung


Aus Ethylen-Vinylacetat-Copolymerisaten werden verschiedenste Produkte hergestellt: Einschweißfolien (Bürobedarf, Solarmodule), Schuhsohlen, Duschvorhänge, Fußbodenbeläge, Elektro-Kabel. Auch Schmelzklebstoffe stellt man aus diesen Polymeren her.

Bei sehr hochwertigen Tuft-Teppich oder Nadelvliesstoffen-Stoffen dienen EVA-Dispersionen zur Fasereinbindung.

In der Photovoltaik werden Solarzellen in EVA eingebettet. Hierbei wird das in Folien eingesetzte EVA bei Temperaturen um ca. 150 °C aufgeschmolzen, wird glasklar und vernetzt dreidimensional. Nach dem Abkühlen liegt so ein dauerhafter Verbund vor, der die Zellen vor Umwelteinflüssen schützt.

Ebenfalls genutzt werden sie bei der Buchherstellung zur Klebebindung.

Zusatzinformationen


Handelsnamen: Levapren, Evathane, Elvax, Ultrathene (US), Miravithen

Siehe auch


Weblinks


Kunststoff

Ethylene-Vinyl Acetate | Ethyleen Vinyl Acetaat

 

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