Stoppenberg ist ein Stadtteil mit 16.635 Einwohnern (Stand: 31.12.2005) im Stadtbezirk VI Katernberg/Schonnebeck/Stoppenberg im Norden der Stadt Essen. Er hat eine Gesamtfläche von 5,37 Quadratkilometern und liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 55 Metern ü. NN.
Am 23. Oktober 1944 wurde die Stiftskirche bei einen Bombenangriff schwer beschädigt, um 1947 begann man mit dem Wiederaufbau. Wegen der Bergschäden durch den Kohleabbau musste die Stiftskirche Ende der siebziger Jahre unterfangen werden. Es erfolgte eine gründliche Renovierung des Altarraums und der Marienkapelle. Die neuen Fenster der Kirche, sowie der Kapelle und die Bemahlung der Kassettendecke wurden nach Entwürfen des Essener Dombaumeisters Dr. Heinz Dohmen gefertigt. Auch bekam der aus dem 12. Jahrhundert stammende romanische Taufstein, welcher zu den wertvollsten Kunstschätzen des Landes gehört, einen neuen Platz. In der Stiftskirche befindet sich die Grabplatte des Freiherrn Franz-Ferdinand von Wenge, der durch die Gründung der 1758 erbauten St.-Antony-Hütte in Sterkrade, noch vor Thyssen und Krupp, Pionier der Stahlindustrie des Ruhrgebiets war. Am Fuße des Kapitelbergs steht die St. Nikolauskirche, welche einer der wenigen im Jugendstil erbaute Kirche des Ruhrgebiets ist. Erbaut wurde diese, weil die Stiftskirche die wachsende Anzahl der katholische Pfarrmitglieder nicht mehr fasste. Ihre Einweihung erfolgte 1907 durch Kardinal Fischer. In direkter Nachbarschaft befindet sich die evangelische Thomaskirche, ein schöner neugotischer Bau, der im November 1900 eingeweiht wurde und im zweiten Weltkrieg Opfer von Bombenangriffen wurde. 1952 wurde die Kirche, die Ihren Namen im Jahre 1967 erhielt, nach dem Wiederaufbau zum gottesdienstlichen Gebrauch übergeben.
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"Essen-Stoppenberg".
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