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Schuir 01.jpg Der Essener Stadtteil Schuir im Stadtbezirk IX Werden/Kettwig/Bredeney ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt und ist mit 1.605 Einwohnern (Stand 31.12.2005) der bevölkerungsärmste Stadtteil. Die meisten Einwohner wohnen direkt an der Grenze zu Essen-Bredeney in der einzigen Schuirer Wohnsiedlung. Schuir hat eine Gesamtfläche von 6,72 Quadratkilometern und liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 106 Metern ü. NN.

Lage


Schuir liegt nördlich der Ruhr zwischen den Stadtteilen Kettwig im Westen, Werden im Süden, Bredeney im Osten und Haarzopf im Norden. Der Ausläufer Richtung Norden verbindet Schuir auch noch mit der Margarethenhöhe.

Verkehr


Einerseits läuft die A 52 an der Nordgrenze Schuirs entlang und bietet über die Ausfahrt Essen-Kettwig (die in Schuir liegt) eine Zufahrtsmöglichkeit. Parallel zur A 52 verläuft die Meisenburgstr. Die Meisenburgstr. verbindet über Schuir Bredeney mit Kettwig und ist somit die wichtigste Straße des Stadtteils. Die zweite für den Stadtteil bedeutende Straße ist der Schuirweg, der von der Meisenburgstr zum Ruhrtal führt und somit die Nord-Süd Verbindung bildet.

Zeichen 224.png ÖPNV-Anschluss bilden die Linien 142 (tagsüber) und NE13 (nachts) der EVAG, die über die Meisenburgstraße fahren.

Geschichte


Schuir wurde erstmals gegen 800 n. Chr. als Ortschaft Walleney erwähnt. Schuir gehörte zur Abtei Werden und diente den Mönchen als Sommersitz. Doch schon seit der Steinzeit siedelten hier Menschen, was Funde beweisen. Bis zur Säkularisierung 1803 durch Napoleon gehörten die Schuirer Gehöfte zum Stift Werden. Am 1. September 1902 wurde Schuir zusammen mit Essen-Bredeney von der Landbürgermeisterei Kettwig abgetrennt und zur eigenen Bürgermeisterei erklärt. Am 1. April 1915 wird Schuir nach Essen eingemeindet.

Wirtschaft und Tourismus


Die Karstadt-Quelle AG hat ihren Hauptsitz in Schuir. Ebenfalls hier angesiedelt sind das Landesumweltamt NRW (LUA) und das Wetteramt Essen. Sonst bestimmt Landwirtschaft den Stadtteil.

Als Ausflugsziele gelten eine Straußenzucht, die Walter-Hohmann-Sternwarte und eine Gaststätte der amerikanischen Art, der Road Stop. Des Weiteren wird der eher ländliche Stadtteil Essens als Naherholungsgebiet genutzt.

Essen (Stadtteil)

 

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