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Kupferdreh ist ein Stadtteil im Stadtbezirk VIII Essen-Ruhrhalbinsel der Stadt Essen. Er hat 11.521 Einwohner (Stand: 31.12.2005) und grenzt im Westen an die Ruhr und an den Baldeneysee. Er hat eine Gesamtfläche von 9,42 Quadratkilometern und liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 58 Metern ü. NN.

Nachbarstadtteile


Kupferdreh besteht aus den ehemaligen Honnschaften Hinsbeck und Rodberg, sowie aus den ehemaligen Bauernschaften Dilldorf und Byfang. Es grenzt im Norden an Überruhr-Holthausen, im Osten an Byfang, Burgaltendorf und Hattingen-Niederwenigern, im Süden an den Voßnacken und Nierenhof und im Westen an Fischlaken,Werden und Heisingen.

Geschichte


Auf Kupferdreher Gebiet wurde bereits im Jahre 1550 eine Kupferhütte (die Deiler Koperhut), und seit dem 17. Jahrhundert der Deilbachhammer betrieben. Dieser Eisenhammer war nach dem kleinen Fluss Deilbach benannt, der hier in die Ruhr mündet.

1875 wurde Kupferdreh als Gemeinde aus den ehemaligen Honschaften Hinsbeck und Rodberg gebildet. Der Name wurde von dem Haltepunkt der Prinz-Wilhelm-Eisenbahn übernommen, der sich "An der Kupperdrehe" befand, einer um 1800 so bezeichneten Stelle an einem scharfen Knick der Ruhr. Friedrich Harkort hatte 1830 beim Bau der Deilthaler Eisenbahn (oder Prinz-Wilhelm-Eisenbahn) diesen Namen für die Haltestelle gewählt. Hier gab es auch einen Hafen, in welchem die Rohstoffe für den nahen Kupferhammer umgeschlagen wurden.

1896 wurde Kupferdreh zur Bürgermeisterei erhoben und schließlich 1929 als Stadtteil nach Essen eingemeindet.

Weblinks


Essen (Stadtteil)

 

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