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Essen-Karnap ist der nördlichste Stadtteil der Stadt Essen im Stadtbezirk V Altenessen/Karnap/Vogelheim und grenzt an Gelsenkirchen-Gladbeck und Bottrop. Karnap erstreckt sich mit einer Gesamtfläche von 4,04 Quadratkilometern in Nord-Süd Richtung über 2,1 und in Ost-West Richtung über 1,6 Kilometer. Karnap hat 8.218 Einwohner (Stand: 31.12.2005) und mit einer durchschnittliche Höhenlage von 26 Metern ü. NN den tiefsten Punkt der Stadt Essen.

Im Süden bilden der Rhein-Herne-Kanal und die Emscher die natürliche Grenze zur Stadt Essen. Auch die einzige Müllverbrennungsanlage Essens ist in Karnap zu finden.

Das 1332 erstmals urkundlich erwähnte Carnap, bis 1915 mit "C" geschrieben, da benannt nach der Familie Carnap, ist geprägt durch seine besondere geographische Lage und war durch seine Stadt- und naturräumliche Situation von jeher eigenständig. Erst 1929 wurde Karnap nach Essen eingemeindet.

Geschichte des Bergbaus in Karnap

Karnap war über 100 Jahre sehr stark durch den Bergbau mit seine zahlreichen Nebenbetriebe geprägt. Es war bis in die 50iger Jahre ein Stadtteil, der mehr Arbeitsplätze als Einwohner hatte.

Der Niedergang des Bergbaus zog sich durch die 60iger Jahre und erreichte 1971 mit der völligen Stilllegung der Zeche Mathias Stinnes seinen absoluten Höhepunkt. In einem knappen Jahrzehnt waren weit über 6.000 Arbeitsplätze verloren gegangen.

Heute sind nur noch die Glaswerke und das Müllheizkraftwerk als nennenswerte Arbeitgeber zu erwähnen, allerdings mit sehr stark reduzierter Belegschaft. Nur die 1982 an der Haltestelle Arenbergstraße aufgestellte Seilscheibe erinnert in Karnap noch an die lange Bergbautradition.

Bildung


Karnap verfügt über die Maria-Kunigunda-Grundschule in der Timpestraße 52 und die Hauptschule Karnap im Sigambrerweg 8-10.

Weblinks


Essen (Stadtteil)

 

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