Burgaltendorf ist ein südlich der Ruhr gelegener Stadtteil im Südosten Essens mit 9.620 Einwohnern (Stand: 31.12.2005). Er hat eine Gesamtfläche von 6,30 Quadratkilometern und liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 99 Metern ü. NN. Burgaltendorf ist heute geprägt durch die Ruine der Burg Altendorf, die um 1180 erbaut wurde, großen Wohngebieten, etwas Landwirtschaft und einem kleinen Industriegebiet.
Schon etwa 1000 Jahre vor Christus war diese Gegend besiedelt, wie archäologische Funde beweisen. Etwa 1500 Jahre später gab es südlich der Ruhr eine germanische Ansiedlung. Kurz vorher, Funde weisen darauf hin, waren Römer in diesem Gebiet.
Um 1120 wurde die Kirche im benachbarten Niederwenigern erbaut. Wenig später wurde die Wasserburg Burg Altendorf errichtet. Um 1500 ist Kohlebergbau in Burgschmiede und -küche nachgewiesen, nach Joachim Huske ("Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier") jedoch noch wesentlich älter.
Die Gemeinde Altendorf-Ruhr gehörte seit seit Beginn des 13. Jahrhunderts zur Grafschaft Mark und somit durch Erbgang ab 1609 zu den Kurfürsten von Brandenburg, den späteren Königen von Preußen (bis 1946). Von 1753 bis 1806 dem Kreis Hörde zugeteilt, kam der Ort nach dem napoleonischen Zwischenspiel von 1806 bis 1813 im Jahr 1815 zum Landkreis Bochum.
1885 wurde die Gemeinde dem Landkreis Hattingen zugeteilt. Danach gehörte sie ab 1929 dem neuen Kreis Ennepe-Ruhr an. Die Gemeinde Altendorf-Ruhr wurde am 16. Dezember 1970 nach Essen eingemeindet und zu Burgaltendorf umbenannt.
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