| Wappen | Karte | |||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Espoo.vaakuna.svg | Location of Helsinki in Finland.png | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Staat: | Finnland | bgcolor="#FFFFFF" | Lääni: | Südfinnland | bgcolor="#FFFFFF" | Landschaft: | Uusimaa | bgcolor="#FFFFFF" | Verwaltungsgemeinschaft: | Helsinki | bgcolor="#FFFFFF" | Geographische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 27 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Fläche: | 528 km² (davon Land: 312 km²) | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 229.034 (30. Juni 2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 734 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Sprachen: | Finnisch, Schwedisch | bgcolor="#FFFFFF" | Website: | english.espoo.fi | ||
Espoo (schwedisch Esbo [) ist ein schnell anwachsender Vorort Helsinkis und zugleich zweitgrößte Stadt Finnlands. Zusammen mit der Hauptstadt des Landes und den anderen Vororten Vantaa und Kauniainen sowie den angrenzenden Gemeinden formt sie die Region Helsinki. Die Kommune umfasst eine Fläche von 528 km², 312 km² davon sind Landflächen. 85,6 Prozent der knapp 230.000 Einwohner sprechen Finnisch, 8,9 Prozent sind schwedischsprachig.
Bereits vor 9.000 Jahren siedelten sich die ersten Menschen im heutigen Stadtgebiet von Espoo an. Permanent besiedelt ist das Gebiet seit dem 12. und 13. Jahrhundert. Espoo lag außerdem an der im 13. Jahrhundert angelegten Königsstraße von Turku nach Wyborg. Das älteste erhaltene Gebäude, die Kirche von Espoo, stammt aus den 1490er Jahren. Im Jahr 1920 war Espoo noch eine ländliche Gemeinde mit nur 9.000 Einwohnern, von denen 70 Prozent schwedischsprachig waren und 75 Prozent in der Landwirtschaft arbeiteten. Die eigentliche Stadtentwicklung setzte erst mit der Ausdehnung Helsinkis in den 1950er Jahren ein. Begleitet von einer massiven Bautätigkeit wuchs die Einwohnerzahl schnell an. Der Dienstleistungssektor wurde zum wichtigsten Beschäftigungsbereich. Das Verwaltungszentrum (Espoon keskus) entstand um die alte Kirche und den Bahnhof. 1972 wurde Espoo zur Stadt erhoben.
Noch 1950 hatte Espoo nur 22.000 Einwohner. Innerhalb von fünfzig Jahren stieg diese Zahl auf über 210.000 an. Im Durchschnitt wuchs die Bevölkerungszahl zwischen 1964 und 2004 um 3.900 Einwohner jährlich.
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
Espoo liegt an der VR-Eisenbahnstrecke von Helsinki nach Turku und wird mit dem Hochgeschwindigkeitszug S220 bedient. Die Fahrzeit nach Helsinki beträgt 20 bis 25 Minuten.
Zahlreiche internationale Firmen haben Ihren Sitz in Espoo, darunter der Mobiltelefonriese Nokia und der Aufzughersteller KONE dessen Gebäude 1 Stockwerk höher als Nokia ist.
Espoo beherbergt mehrere Hochschulen, unter anderem die Technische Universität Helsinki (finn. Teknillinen korkeakoulu).
Die alte Kirche von Espoo stammt aus dem frühen 14. Jh. Sie ist mit Kalkmalereien aus dem frühen 16. Jh. geschmückt, erhielt ihr heutiges Aussehen jedoch erst in den 1820er Jahren.
Architektonisch interessant ist die Trabantenstadt Tapiola aus den 1950er Jahren, Familien mit Kindern wird es eher zum Freibadzentrum Serena ziehen.
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