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Wappen Karte
Espelkamp_Wappen.png Lage der Stadt Espelkamp in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Kreis: Minden-Lübbecke
Geografische Lage:
Höhe: 80 m ü. NN
Fläche: 84,1 km²
Einwohner: 26.350 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte: 313 Einwohner je km²
Postleitzahl: 32339
Vorwahl: 05772
Kfz-Kennzeichen: MI
Gemeindeschlüssel: 05 7 70 008
Stadtgliederung: 9 Gemeindeteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Wilhelm-Kern-Platz 1
32339 Espelkamp
Website: www.espelkamp.de
E-Mail-Adresse: info@espelkamp.de
Politik
Erster Bürgermeister: Wilhelm Kern (SPD)
aktueller Bürgermeister: Heinrich Vieker (CDU)

Espelkamp ist eine Stadt im nordöstlichen Nordrhein-Westfalen. Es gehört zum Kreis Minden-Lübbecke im Regierungsbezirk Detmold (Ostwestfalen-Lippe).

Geografie


Espelkamp liegt im Nordwesten des Kreises Minden-Lübbecke. Nachbargemeinden sind Hille im Osten, Lübbecke im Süden, Preußisch Oldendorf im Südwesten, Stemwede im Westen, Rahden im Norden und die niedersächsische Samtgemeinde Uchte im Nordosten.

Espelkamp liegt im Altmoränengebiet des Norddeutschen Tieflandes, in der Rahden-Diepenauer Geest. Es zählt außerdem zum Mindener Land.

Das Stadtgebiet wird von der Kleinen Aue und der Großen Aue durchflossen, die zum Großen Auesee aufgestaut wurde, hier findet sich ein Naherholungsgebiet mit Bademöglichkeit.

Stadtgliederung


Seit der Gebietsreform 1973 gehören folgende Gemeinden zum Stadtgebiet.

Geschichte


Erstmals wurde (Alt-)Espelkamp 1229 vom Bischof von Minden erwähnt. Während des 2. Weltkrieges wurde der Wald in der Nähe des Dorfes als Standort einer Munitionsanlage genutzt. Nach 1945 sollte die Munitionsanlage komplett zerstört werden. Auf Drängen der Pastoren Karl Pawlowski (Evangelisches Hilfswerk Westfalen, heute Evangelisches Johanneswerk e.V.) und Birger Forell (schwedischer Pfarrer) konnte ihre komplette Sprengung jedoch verhindert werden, um Flüchtlingen Unterkunft zu bieten. Es entstand Espelkamp-Mittwald.

1959 wurde Espelkamp-Mittwald zur Stadt Espelkamp. Das bis dahin so genannte Dorf Espelkamp wird heute Alt-Espelkamp oder auch "Altgemeinde" genannt.

Einwohnerentwicklung

Heute sind etwa vierzig Prozent der Einwohner Espelkamps Spätaussiedler (meist Mennoniten) aus Russland, Kasachstan und anderen Staaten des ehemaligen Ostblocks. Besonders in der Innenstadt haben außerdem türkisch- sowie kurdischstämmige Bürger einen großen Anteil an der Bevölkerung. Das Zusammenleben von Menschen aus völlig verschiedenen Kulturkreisen, die sich indes zu ihrer neuen Heimat bekennen, gelingt in der ehemaligen Flüchtlingsstadt offensichtlich vergleichsweise gut; freilich haben sich in jüngster Vergangenheit einzelne Gewaltausbrüche, zumeist ausgelöst durch sozial benachteiligte oder arbeitslose Jugendliche, ereignet.

Einwohner (jeweils zum 31. Dezember)

Politik


Stadtrat

(Stand: Kommunalwahl am 26. September 2004)

Städtepartnerschaften

Mit vier Städten sind Partnerschaften abgeschlossen:

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Sport

  • Freizeitbad "Atoll"

  • Waldfreibad Espelkamp

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

Es besteht ein Eisenbahnanschluss nach Rahden und nach Lübbecke-Bünde-Bielefeld. Die automobile Anbindung der Innenstadt an die Region erfolgt durch die B239 ("Lübbecker Straße"), "K81" ("Isenstedter Straße") und "L770" ("Osnabrücker Straße"). Der Mittellandkanal mit einem Industriehafen bildet die südliche Stadtgrenze.

Ansässige Unternehmen

  • Harting
  • Gauselmann Gruppe
  • Johnson Controls
  • Polster Peper
  • proseat

Bildung

  • Private Fachhochschule für Wirtschaft und Technik (Studiengang Mechatronik/Elektrotechnik)
  • Gymnasium Söderblom-Gymnasium
  • Realschule Birger-Forell-Realschule
  • Hauptschulen Ernst-Wiechert-Hauptschule und Waldschule
  • Berufskolleg Espelkamp
  • mehrere Grundschulen

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Persönlichkeiten wurden in Espelkamp geboren:

Ehrenbürger

Weitere Persönlichkeiten

Folgende Persönlichkeiten stammen nicht gebürtig aus Espelkamp, haben aber hier gewirkt:
  • Birger Forell, Pfarrer, Gründer des Komitees für christliche Nachkriegshilfe

Weblinks


Ort in Nordrhein-Westfalen | Kreis Minden-Lübbecke

Espelkamp | Espelkamp | Espelkamp

 

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