| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Eschwege.png | Lage von Eschwege in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Hessen |
| Regierungsbezirk: | Kassel |
| Landkreis: | Werra-Meißner-Kreis |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 211 m ü. NN |
| Fläche: | 63,27 km² |
| Einwohner: | 21.004 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 332 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 37269 |
| Vorwahl: | 05651 |
| Kfz-Kennzeichen: | ESW |
| Gemeindeschlüssel: | 06 6 36 003 |
| Stadtgliederung: | 7 Stadtteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Obermarkt 22 37269 Eschwege |
| Website: | www.eschwege.de |
| E-Mail-Adresse: | |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Jürgen Zick (SPD) |
Eschwege liegt als Kreisstadt des Werra-Meißner-Kreises im Nordosten von Hessen (Deutschland).
Die Mittelstadt liegt in einer recht weitläufigen Flussniederung der Werra nordwestlich des Schlierbachswaldes und östlich des Hohen Meißners.
Die nächste hessische Großstadt ist Kassel (ca. 45 km nordwestlich); in Niedersachsen ist dies Göttingen (ca. 40 km nördlich),ca. 10 km östlich liegt die Kleinstadt Wanfried. Das thüringische Mühlhausen (ca. 28 km östlich) ist die nächste Mittelstadt in Richtung Osten. In Richtung Süden ist die nächste hessische Mittelstadt Bad Hersfeld.
Neben der Kernstadt Eschwege besteht die Stadt aus den Stadtteilen Albungen, Eltmannshausen, Niddawitzhausen, Niederdünzebach, Niederhone, Oberdünzebach und Oberhone.
Die Ersterwähnung stammt von Kaiser Ottos II., der in einer Urkunde den Königshof und die Siedlung seiner Frau Theophano als Erbe hinterlässt. Ihre Tochter Sophie gründet um 1000 auf dem Cyriakusberg ein Kanonissenstift, das dem heiligen Cyriakus geweiht wurde. Im 10. und 11. Jahrhundert gab es hier eine Pfalz der Merowinger. Auf diese Zeit deutet noch der heilige Dionys hin, der bevorzugte Heilige der Merowinger, dem die Altstädterkirche geweiht ist.
Die Marktrechte erhielt der Ort um 1188 und die Stadtrechte folgten vor dem Jahr 1249. Aus dieser Zeit stammen auch die Grundlagen der bis in die Neuzeit florierenden Tuch- und Ledererzeugung. Ab 1264 gehörte Eschwege unter Heinrich I. von Hessen kurzzeitig zu Hessen. Im Jahre 1385 zog Landgraf Balthasar von Thüringen in die Stadt ein und baute 1386 eine Burg. Im Jahre 1433 fiel die Stadt wieder an die Landgrafschaft Hessen. Die Landgrafen Philipp I., Wilhelm IV. und Moritz bauten die Burg zu einem Schloss aus. Von 1627 bis 1632 war es Altersitz des Landgrafen Moritz und von 1731 bis 1755 Residenz des Landgrafen Christian von Hessen-Rotenburg-Wanfried (einer Nebenlinie des Hauses Hessen-Kassel).
Im Dreißigjährigen Krieg wurde Eschwege an Ostern 1637 durch kaiserliche Kroaten unter Feldmarschall Götz geplündert und weitgehend von den gelegten Bränden verwüstet.
Die Stadt erhielt im Jahre 1875 einen Bahnanschluss, als die Strecke von Bebra nach Eschwege gebaut wurde. Der Bahnhof Niederhone (ab 1938 Eschwege West) war Kreuzungspunkt der Kanonenbahn mit der Bebraer Bahn.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gehörte Eschwege zur Amerikanischen Besatzungszone. Die amerikanische Militärverwaltung richtete 1946 ein DP-Lager ein zur Unterbringung jüdischer so genannter Displaced Persons (DP). Das Lager, das zeitweise bis zu 3300 Menschen beherbergte wurde im April 1949 aufgelöst.
1936 wurde Niederhone eingemeindet, im Rahmen der Gebietsreform 1973 wurden die sechs anderen oben genannten Gemeinden in die Stadt eingemeindet.
(jeweils zum 31. Dezember)
| Jahr | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | |
| Einwohner | 22.094 | 21.951 | 21.723 | 21.625 | 21.597 | 21.387 | 21.086 |
| SPD | : 17 Sitze (44,8%) | CDU | : 12 Sitze (32,0%) | FDP | : 3 Sitze (8,9%) | FWG | : 3 Sitze (8,6%) | Bündnis 90/Die Grünen | : 2 Sitze (5,7%) |
Der Magistrat der Kreisstadt Eschwege besteht aus 2 hauptamtlichen Mitgliedern (Bürgermeister Jürgen Zick (SPD) und Stadtkämmerer Thomas Große) und 7 ehrenamtlichen Stadträten. Davon entfallen 3 Stadträte auf die SPD, 2 auf die CDU und je 1 auf FDP und FWG.
Derzeitiger Bürgermeister ist Jürgen Zick (SPD), er wurde am 15. Juni 2003 mit 60,6% der Stimmen für weitere sechs Jahre wiedergewählt und setzte sich damit gegen zwei Gegenkandidaten durch (BGM-Direktwahl 2003).
Blasonierung: Das Wappen der Kreisstadt Eschwege zeigt eine silberne Burg mit zwei spitzbedachten Türmen auf rotem Grund. Zwischen beiden Türmen schwebt ein grüner Eschenzweig mit drei gefiederten Blättern.
Zur Verwendung hat die Kreisstadt Eschwege eine Satzung zum Schutz des Stadtwappens erlassen.
Patenschaften bestehen zum Tender "Werra" der Bundesmarine, der BP 26 "Eschwege" der Bundespolizei See und der Lufthansa-Maschine D-ACPH "Eschwege"
Eschwege hat noch einen mittelalterlicher Stadtkern mit geschlossener Fachwerkbebauung. Daneben gibt es folgende sehenswerte Bauten.
Auf dem Werratalsee liegt eine in Hessen einzigartige Regattastrecke mit 6 Bahnen und 1500m Länge, wo seit einigen Jahren die Hessenmeisterschaften ausgetragen werden. Es gibt Bestrebungen, diese auf 2000m zu verlängern, was Eschwege zu einem noch wichtigeren Regattaort machen würde.
Auf der Reitanlage in unmittelbarer Nähe des Werratalsees werden jährlich die Nordhessischen und schon mehrfach die Hessischen Meisterschaften im Springreiten und Dressureiten ausgetragen.
Der Eschweger TSV ist der größte Sportverein im Kreisgebiet, er besteht aus neun Abteilungen, u.a. werden Handball, Tischtennis, Turnen, Schwimmen und Leichtathletik angeboten. Seit 2005 besteht auch eine Radsportabteilung.
Durch die Stadt führen die Bundesstraßen B 27, B 249 und B 452. Die Stadt liegt an der RegionalBahn-Linie R7 Göttingen—Eschwege-West—Bebra—Bad Hersfeld und gehört dem Nordhessischen Verkehrsverbund an.
Neben den für eine Kreisstadt üblichen Ämtern und Behörden gibt es folgende Einrichtungen.
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Eschwege".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world