| Wappen | Karte | - bgcolor="#FFFFFF" |
- | Basisdaten | - bgcolor="#FFFFFF" | Distrikt: | Luxemburg | - bgcolor="#FFFFFF" | Kanton: | Esch-sur-Alzette | - bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 1435 ha | - bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 28.746 | - bgcolor="#FFFFFF" | Ausländeranteil: | 51,1% | - bgcolor="#FFFFFF" | Website: | www.esch.lu | - | Politik | - bgcolor="#FFFFFF" | Wahlsystem: | Proporzwahl | - bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Lydia Mutsch (LSAP) | - bgcolor="#FFFFFF" | 1. Schöffe: | Félix Braz (Déi Gréng) | - bgcolor="#FFFFFF" | 2. Schöffe: | Henri Hinterscheid (LSAP) | - |
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Im Laufe der Jahrhunderte wurde Esch immer wieder von fremden Truppen überfallen und oft schwer zerstört. 1677 mussten auf Anordnung von Louis XIV. die Stadtmauern geschleift werden. Im Juli 1841 wurde Esch durch ein großherzogliches Dekret zum Hauptort des Kantons Esch ernannt.
Mit der Entdeckung von Eisenerzvorkommen und der damit einhergehenden Eisen- und Stahlindustrie begann für Esch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Industrielle Aufschwung. Anfangs im Tagebau, später in Bergwerken, wurde die Minette abgebaut in den Hütten verarbeitet. Mit den neu entstandenen Arbeitsplätzen stieg die Einwohnerzahl von Esch rasant an. Anfangs kamen die Arbeiter aus Luxemburg (vor allem aus dem Ösling), doch bereits nach kurzer Zeit musste man auf Arbeitskräfte aus dem Ausland zurückgreifen. Diese kamen zu Beginn aus den Nachbarländeren, später massiv aus Polen und Italien.
Von 1910 an wurde das Brill Viertel urbanisiert. Viele Immigranten aus Italien fanden dort ein neues Zuhause. Der Fluss der Alzette wurde überdeckt und die darüber angelegte "Ulzechtstrooss" mit ihren Nebenstraßen zum neuen Stadtkern.
Im ersten Weltkrieg war Esch das Generalquartier des deutschen Erbprinzen von Hohenzollern und wurde sozusagen zu einem großen Kriegslazarett umgewandelt. Die Hütten produzierten zu dieser Zeit nicht oder nur sehr wenig. Viele ausländische Arbeiter gingen zudem zurück in ihre Heimatländer.
Seit den 60er Jahren ging die Population von Esch nach und nach zurück. Von fast 30.000 im Jahre 1960 auf 25.000 im Jahre 1985. Viele Einwohner sind in die Vororte der Stadt gezogen. Erst in den 90er Jahren konnte dieser Trend gestoppt werden, sodass die Stadt Esch heute wieder um die 30.000 Einwohner zählt.
Über 80% der Einwohner Eschs sind Nicht-Luxemburger (von denen über 90 % aus EU-Ländern stammen). Portugiesen allein machen rund ein Viertel der Bevölkerung aus. 15 Prozent der Bevölkerung Eschs sind Senioren.
Im Rahmen der 100 Jahr- Feiern der Stadt Esch ist die Stadt 2006 Ziel- und Startort von Zwei Tour de France-Etappen.
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