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Karte
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Karte Erzbistum Paderborn.png
Basisdaten
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Erzbischof: Hans-Josef Becker
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Weihbischöfe: 1. Karl-Heinz Wiesemann
2. Manfred Grothe
3. Matthias König

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Generalvikar: Alfons Hardt
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Dekanate: 19
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Pfarreien: 776
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Fläche: 14.754 km²
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Einwohner: 4.900.000 (31. Dezember 2003)
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Katholiken: 1.710.870 (2006)
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Anteil: 36,2 %
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Anschrift: Domplatz 3
33098 Paderborn

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Website: www.erzbistum-paderborn.de
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E-Mail-Adresse: info@erzbistum-paderborn.de
Karte der Kirchenprovinz
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Karte_Kirchenprovinz_Paderborn.PNG
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Suffraganbistümer:
Das Erzbistum Paderborn (lat. Archidioecesis Paderbornensis) ist eine Diözese im Bundesland Nordrhein-Westfalen, hat aber auch Anteil an den Bundesländern Hessen und Niedersachsen.

Gebiet


Zum Erzbistum Paderborn gehören

Die Gebiete in Hessen und Niedersachsen waren früher Teil des ehemaligen Fürstentums Waldeck.

Geschichte


Erzbistum Paderborn Generalvikariat.jpg Das Bistum Paderborn wird 799 durch Papst Leo III. und den damaligen fränkischen König Karl den Großen in Paderborn errichtet. Das während des Mittelalters erworbene, weltliche Herrschaftsgebiet des Bischofs bildet das Hochstift Paderborn. Nach dem Untergang des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation wird das Bistum 1821 mit der Bulle Papst Pius VII.' de salute animarum wiederhergestellt.

Aufgrund des 1929 mit Preußen geschlossenen Konkordates wird das Bistum 1930 durch die Bulle Papst Pius XI.' Pastorialis officii Nostri zum Erzbistum erhoben. Gleichzeitig wird die Diözese neu umschrieben: Paderborn gibt das Dekanat Erfurt und alle Dekanate des Kommissariats Heiligenstadt an Fulda sowie Barmen-Langerfeld und Essen-Kupferdreh an Köln ab. Die neuerrichtete Mitteldeutsche Kirchenprovinz umfasst die Suffragane Fulda und Hildesheim.

1958, bei Errichtung des Bistums Essen, gibt Paderborn die Städte Bochum, Wattenscheid und Gelsenkirchen sowie die Kreise Altena, Ennepe-Ruhr-Kreis, Hattingen und Lüdenscheid an das neue Ruhrbistum ab, dessen erster Bischof der bisherige Paderborner Weihbischof Dr. Franz Kardinal Hengsbach war. Er wurde allerdings erst in seiner Zeit im Ruhrbistum zum Kardinal ernannt.

Mit Schreiben vom 20. Januar 1966 ordnet Erzbischof Lorenz Kardinal Jäger die Einteilung der 39 Dekanate des Westteils seines Bistums in sieben Seelsorgeregionen an. Diese bestehen fast genau vierzig Jahre bis zu ihrer Auflösung zum 1. Juli 2006.

Ab dem 23. Juli 1973 ist der in der DDR gelegene Ostteil des Erzbistums eine Apostolische Administratur. Danach ruht die erzbischöfliche Verwaltung für dieses Gebiet bis zur deutschen Wiedervereinigung. Am 8. Juli 1994 wird dieses bisherige Bischöfliche Amt Magdeburg selbständiges Bistum der neuen Mitteldeutschen Kirchenprovinz, vergleichbar mit Erfurt, das früher zu Fulda gehörte. Das Bistum Hildesheim, das seit 1930 Teil der Mitteldeutschen Kirchenprovinz war, wird Suffragan des neuerrichteten Erzbistums Hamburg.

Paderborner Bischöfe

Die Rolle der Bischöfe von Paderborn unterlag in über 1.200 Jahren großen Wandlungen: Missionstätigkeit, geistliche Seelsorge und Führerschaft, politischer Landesherr und Oberbefehlshaber. Für all diese Rollen standen unterschiedliche Paderborner Bischöfe.

In neuerer Zeit gilt das Bistum Paderborn als „Talentschmiede“ des Vatikans in Deutschland. So waren die Bischöfe von Osnabrück (Franz-Josef Bode), Trier (Reinhard Marx) und Fulda (Heinz-Josef Algermissen) und der ehem. Bischof von Würzburg (Paul-Werner Scheele) Weihbischöfe in Paderborn.

Patrone


Persönlichkeiten


Bistumsgliederung


Mit Wirkung vom 1. Juli 2006 werden die bisherigen Seelsorgeregionen durch Erzbischof Hans-Josef Becker aufgelöst. Gleichzeitig reduziert er die Anzahl der Dekanate auf 19, von denen er die meisten zu größeren Einheiten zusammenfasst. Nach dieser Strukturreform der sogenannten mittleren Ebene gliedert sich das Erzbistum in folgende 19 Dekanate:

  1. Paderborn: unverändert
  2. Büren-Delbrück: die bisherigen Dekanate Büren und Delbrück
  3. Höxter: die bisherigen Dekanate Brakel-Steinheim, Corvey und Warburg
  4. Rietberg-Wiedenbrück: die bisherigen Dekanate Rietberg und Wiedenbrück
  5. Bielefeld-Lippe: die bisherigen Dekanate Bielefeld und Lippe
  6. Herford-Minden: die bisherigen Dekanate Herford und Minden
  7. Hellweg: die bisherigen Dekanate Hamm, Soest und Werl mit Sitz in Werl
  8. Lippstadt-Rüthen: die bisherigen Dekanate Lippstadt und Rüthen
  9. Hochsauerland-West: die bisherigen Dekanate Arnsberg und Sundern
  10. Hochsauerland-Mitte: die bisherigen Dekanate Meschede und Wormbach
  11. Hochsauerland-Ost: die bisherigen Dekanate Bigge-Medebach und Brilon-Marsberg
  12. Waldeck: unverändert
  13. Südsauerland: die bisherigen Dekanate Attendorn, Elspe und Olpe
  14. Siegen: unverändert
  15. Dortmund: die bisherigen Dekanate Dortmund-Mitte, Dortmund-Nordost, Dortmund-Süd und Dortmund-West ohne die Pastoralverbünde Schwerte, Lünen-Mitte, Lünen-Südost und Brambauer
  16. Unna: das bisherige Dekanat Unna und die Pastoralverbünde Schwerte, Lünen-Mitte, Lünen-Südost und Brambauer
  17. Emschertal: die bisherigen Dekanate Castrop-Rauxel, Herne und Wanne-Eickel
  18. Hagen-Witten: die bisherigen Dekanate Hagen und Witten
  19. Märkisches Sauerland: die bisherigen Dekanate Iserlohn und Menden

Folgende Bistümer sind Suffraganbistümer von Paderborn:

Kirchliche Einrichtungen


Bistumsarchiv

Diözesanarchiv
Domplatz 3
33098 Paderborn

Priesterseminar

Erzbischöfliches Priesterseminar
Leostraße 19
33098 Paderborn

Dom zu paderborn1.jpg

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Kirchen

Literatur


  • Hans Jürgen Brandt, Karl Hengst: Das Erzbistum Paderborn. Geschichte - Personen - Dokumente. Bonifatius, Paderborn 1990, ISBN 3897100053

Weblinks


Siehe auch


Hochstift Paderborn, Liste der Bistümer, Liste der Bischöfe von Paderborn

Körperschaft des öffentlichen Rechts (kirchenrechtlich) | Römisch-katholisches Bistum (Deutschland) | Paderborn

Archidiocèse de Paderborn | Arcidiocesi di Paderborn

 

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