Als Ersatzteil bezeichnet man Bauteile, die defekte oder verschlissene Bauteile eines komplexeren Produktes ersetzen.
Original-Ersatzteile werden durch den Hersteller des Gesamtproduktes vertrieben. Sie können entweder selbst hergestellt oder von spezialisierten Lieferanten zugekauft werden, wie z. B. Elektroteile bei Fahrzeugen oder Maschinen. Es gibt jedoch auch Firmen, die Ersatzteile für Geräte anderer Hersteller fertigen. Dies erfüllen zum Teil die gleiche Funktion, können allerdings vom Original mehr oder weniger abweichen. Das Bestreben der Hersteller ist im Allgemeinen, dass Original-Ersatzteile verwendet werden, um die Qualität der Produkte zu sichern und von den Umsätzen zu profitieren. Soweit es sich bei Ersatzteilen um nicht autorisierte Nachbauten handelt, spricht man von Plagiaten.
Bei Markenartikeln geben Hersteller oft eine Ersatzteilgarantie ab. So gewährleistet z. B. ein Autoproduzent für eine Zeit von 10 Jahren, für ein Fahrzeug Ersatzteile liefern zu können. Diese Garantien wirken sich oft im höheren Preis des Produktes aus, aber unterscheiden so Markenprodukte von Nonameprodukten.
Bei aufwändigen Ersatzteilen wird oft ein Tauschteil angeboten, um die Kosten der Reparatur zu minimieren. Die zurückgenommenen defekten Tauschteile können wieder rationell in größeren Stückzahlen repariert werden. z. B. Lichtmaschinen oder runderneuerte Reifen bei Fahrzeugen.
Audi und VW führen ihre Ersatzteile in ETKA, einem elektronischen Ersatzteilekatalog.
Der Gesamtmarkt für Ersatzteile alternativer Hersteller wird als Aftermarket bezeichnet.
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