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Palac_ Kawalera_Swierklaniec.JPG Ernst Eberhard von Ihne (* 23. Mai 1848 in Elberfeld; † 21. April 1917 in Berlin) war deutscher Architekt und Hofbaumeister von Kaiser Friedrich III und seinem Sohn, Kaiser Wilhelm II. Kaiser Wilhelm II erhob ihn am 27. Februar 1906 in den erblichen Adelsstand und verlieh ihm die Titel "Wirklicher Geheimer Oberhofbaurat" (23. Oktober 1912) und "Exzellenz" (22. März 1914).

Ernst (von) Ihne war einer der Hauptvertreter des Historismus. Mit seinem Partner Paul Stegmüller eröffnete er 1877 in Berlin ein "Büro für Architektur + Kunstgewerbe" und entwarf u.a. Möbel. Ihne bevorzugte anfänglich die deutsche Renaissance mit französischen Einflüssen. Viele seiner Berliner Gebäude entstanden im Stile des Neobarock, während die Werke seiner Spätphase (nach 1900) vom englischen Landhausstil beeinflusst sind.

Neben vielen Villen, Landhäusern und Schlössern baute er in Berlin den neuen Königlichen Marstall (1897-1900), die Königliche Bibliothek Unter den Linden (heute Staatsbibliothek), (1900-1914), das Kaiser-Friedrich-Museum (1898-1904) (heute Bodemuseum), aber auch die ersten Institute der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft in Dahlem (1911-1916), die heute zur Freien Universität Berlin gehören. Für Guido Graf Henckel Fürst von Donnersmarck, der stets gute Kontakte zu Wilhelm II. pflegte, erbaute von Ihne 1903- 1906 den Kavalierspalast auf der Schlossanlage Neudeck (Heute Świerklaniec in Polen). Der Kaiserbahnhof in Potsdam wurde von (1905-1909) von ihm erbaut.

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Weblinks


Mann | Deutscher | Deutscher Architekt | Baumeister | Geboren 1848 | Gestorben 1917

 

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