Ernst Friedrich III. Carl (* 10. Juni 1727 in Königsberg in Franken; † 25. August 1780 in Seidingstadt) war Herzog von Sachsen-Hildburghausen.
Kaiser Joseph II. bildete 1769 eine Debitkommission unter Direktion der Herzogin Charlotte Amalie von Sachsen-Meiningen und des Prinzen Joseph Friedrich von Sachsen-Hildburghausen, dem Großonkel der Herzogs, zur Untersuchung der Forderungen der Gläubiger und Regulierung der Einnahmen und Ausgaben. Die Finanzlage des Landes war derart zerrüttet, dass auch eine 35 Jahre währende Dauer dieser Kommission, die Verhältnisse nicht vollständig ordnen konnte.
Nachdem er 1757 vom Münzregal Gebrauch machte, wurde er in eine Klage des Reichs-Fiskus verwickelt. Der große Brand der Stadt Hildburghausen 1779, veranlasste ihn endgültig, sich auf das Jagdschloss Seidingstadt zurückzuziehen.
Der Herzog war dreimal verheiratet. Im Jahre 1749 ehelichte er in Hirschholm Louise, Tochter des König Christian VI. von Dänemark, die 1756 nach langer Krankheit starb, dann 1757 in Neustadt an der Aisch Christiane Sophia, Tochter des Markgrafen Friedrich Christian von Bayreuth, die bereits selben Jahres im Kindbett starb; und 1758 Ernestine Auguste, Tochter des Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar.
Mann | Geboren 1727 | Gestorben 1780 | Herzog | Wettiner
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"Ernst Friedrich III. Carl (Sachsen-Hildburghausen)".
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