article

EY_logo.gif Ernst & Young gehört zu den Big-Four-Prüfungsgesellschaften. Ernst & Young beschäftigte im Jahr 2005 ca. 100.000 Mitarbeiter in 140 Ländern. Der weltweite Umsatz belief sich im Jahr 2005 auf 14,5 Mrd. US-$. Neben der Wirtschaftsprüfung und der prüfungsnahen Beratung sowie der Steuerberatung besteht das Dienstleistungsangebot aus Transaktionsberatung, Immobilienberatung und Rechtsberatung.

Ernstyoung.JPG

Geschichte


Das heutige Unternehmen Ernst & Young ist das Ergebnis einer ganzen Reihe von Verschmelzungen von Vorgängerorganisationen. Die älteste Ursprungsgesellschaft wurde 1849 in England als Harding & Pullein gegründet. Im selben Jahr trat der Amerikaner Frederick Whinney in das Unternehmen ein. Er wurde 1859 Partner und mit seinen Söhnen als weiteren Partnern wurde das Unternehmen 1894 in Whinney, Smith & Whinney umbenannt.

Alwin und Theodore Ernst gründeten 1903 in Cleveland die Firma Ernst & Ernst. 1906 wurde Arthur Young & Company in Chicago gegründet.

1965 verschmolz Whinney, Smith & Whinney mit Brown, Fleming & Murray zu der Buchführungs- und Beratungsfirma Whinney Murray. Whinney, Smith & Whinney waren schon seit den 1940er Jahren eng mit Ernst & Ernst verbunden, und 1979 schlossen sich Whinney Murray, Ernst & Ernst, und Turquands Barton Mayhew als Ernst & Whinney zusammen, der damals viertgrößten Buchführungsgesellschaft der Welt. 1989 verschmolz diese Nummer vier mit der damaligen Nummer fünf, Arthur Young, woraus Ernst & Young entstand. 2002 fand in Deutschland ein Zusammenschluss von Ernst & Young mit Arthur Andersen statt.

Das Unternehmen baute seine Beratungsaktivitäten in den 1980er und 1990er Jahren stark aus. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC und institutionelle Investoren äußerten zunehmende Bedenken wegen möglicher Konflikte zwischen Beratungs- und Prüfungstätigkeiten. Ernst & Young war das erste der fünf größten US-Wirtschaftsunternehmen, das seine Aktivitäten auf dem Gebiet der Systemintegration und des Auditing formal und faktisch vollständig trennte.

Im Mai 2000 wurde der Beratungsbereich für 11 Milliarden US-Dollar an das französische Beratungs- und IT-Service-Unternehmen Cap Gemini verkauft, woraus die Beratungsfirma Cap Gemini Ernst & Young entstand, die später in Capgemini zurückbenannt wurde.

Ernst & Young Deutschland


Der deutsche Bereich von Ernst & Young mit Hauptsitz in Stuttgart beschäftigt etwa 5.500 Mitarbeiter an 22 Standorten (Stand 2005). Im Jahr 2005 erzielte Ernst & Young Deutschland einen Umsatz von 852 Mio. Euro und belegt somit auch in Deutschland den 3. Platz unter den größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.

Im Gegensatz zu den Marktführern KPMG und PwC ist Ernst & Young Deutschland auf die Prüfung und Beratung des Mittelstandes spezialisiert.

Bis 1999 firmierte der deutsche Ableger von Ernst & Young unter dem Namen Schitag Ernst & Young. Dem Integrationsprozess in den internationalen Verbund von E&Y trug Schitag Ernst & Young durch die Umbenennung in Ernst & Young Rechnung.

Weblinks


Beratungsunternehmen | Unternehmen (England)

Ernst & Young | Ernst & Young | Ernst & Young | Ernst & Young | Ernst & Young | Ernst & Young | Ernst & Young | 安永會計師事務所

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Ernst & Young".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld