Erik Ode (bürgerlicher Name: Fritz Erik Signy Odemar) (* 6. November 1910 in Berlin; † 19. Juli 1983 in Kreuth-Weißach nahe Tegernsee) war ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher.
Sein Vater war der Schauspieler Fritz Odemar (1890–1955), der in etlichen Spielfilmen der UFA mitwirkte. Bereits als 13-Jähriger spielte Erik Ode 1923 in dem Stummfilm I.N.R.I. mit. Gemeinsam mit Max Colpet gründete er 1928 in Berlin das Kabarett "Anti". Nach seiner Schauspielausbildung spielte er Theater und hatte kleine Rollen beim Tonfilm. Während des Krieges war er in der Truppenbetreuung tätig und wurde gegen Ende als Funker eingezogen.
Ode wurde durch die fast 100 Fernsehfilme der Fernsehkrimiserie Der Kommissar in den Blick der Öffentlichkeit gerückt, in denen er den Kommissar Keller verkörperte. Der Kommissar war neben seinem Nachfolger Derrick die erfolgreichste Krimiserie der ersten Fernsehjahrzehnte in Deutschland. Weitere Hauptrollen hatte Erik Ode in Pygmalion von George Bernard Shaw und in Charleys Tante.
Für das MGM-Synchronstudio in Berlin führte er auch Synchronregie und agierte als Synchronsprecher von Fred Astaire, Gene Kelly, Bing Crosby und Cary Grant.
als Schauspieler
als Regisseur
Fernsehfilme
Mann | Deutscher | Schauspieler | Fernsehschauspieler | Filmregisseur | Synchronsprecher | Geboren 1910 | Gestorben 1983
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