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Erich Hedemann (* 22. Februar 1567 in Diepholz; † 8. Februar 1636 in Schleswig) war ein deutscher Rechtsgelehrter (Dr. jur.) und als Hofbeamter Berater von Fürsten. Mit seinen Streitschriften über die Pandekten hat er indirekt auch die Entstehung und Entwicklung des BGB beeinflusst (vergleiche auch: Pandektenwissenschaft).

Leben und Wirken


Erich Hedemann wurde 1587 Student der Jurisprudenz zu Wittenberg und begab sich anschließend nach Genf. Dort wurde er durch seine Disputationen über die Pandekten bekannt und berühmt. Um 1600 wurde er zum Kanzler des Herzogs Georg von Braunschweig-Lüneburg berufen und erhielt zwei Jahre später das Amt als Dekan des Stiftes Bardowik.

1628 wird Erich Hedemann von Herzog Friedrich von Holstein als Kanzler nach Gottorp berufen und avanciert schließlich zum Geheimen Rat des Dänenkönigs Christians IV. von Dänemark und des Grafen Anton Günther von Oldenburg.

Werke


  • Disputationes semestres in Pandectas. Genf, 1596

Sonstiges


Nach Dr. jur. Erich Hedemann wurde die Straße "Hedemannweg" in Lemförde im Landkreis Diepholz im südlichen Niedersachsen benannt.

Mann | Deutscher | Rechtswissenschaftler (16. Jh.) | Rechtswissenschaftler (17. Jh.) | Geboren 1567 | Gestorben 1636

 

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