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KohlModrowMomperBrandenburgerTor.jpg, Bundeskanzler Helmut Kohl, der Regierende Bürgermeister (West-Berlin) Walter Momper und im Hintergrund zwischen Kohl und Momper der Oberbürgermeister (Ost-Berlin)

Erhard Krack während der Öffnung des Brandenburger Tores am 22. Dezember 1989]]Erhard Krack (* 9. Januar 1931 in Danzig; † 13. Dezember 2000) war ein deutscher Politiker (SED).

Nach einer Ausbildung als Installateur machte er Abitur und trat 1951 in die SED ein. Er studierte Wirtschaftswissenschaften und war an der Warnow-Werft in Warnemünde tätig. Von 1974 bis 1990 war er Oberbürgermeister von Ost-Berlin. Er war auch Abgeordneter der Volkskammer und Mitglied des Zentralkomitees der SED. Er setzte sich gegen Kahlschlag-Sanierungen ein und erreichte, dass manche Viertel vor allem in Berlin-Mitte und im Prenzlauer Berg saniert statt abgerissen wurden. Auch der Wiederaufbau des Gendarmenmarktes, der Friedrichstraße und des Nikolaiviertels geht auf ihn zurück.

Er war wegen seiner Volksnähe beliebt und galt nicht als "Bonze". Der Berliner Runde Tisch akzeptierte ihn. Bei der Öffnung des Brandenburger Tors traf er mit Walter Momper und Helmut Kohl zusammen.

1993 wurde er wegen Wahlfälschung zu zwei Jahren Haft verurteilt.

Mann | Politiker (DDR) | SED-Mitglied | Bürgermeister (Berlin) | Geboren 1931 | Gestorben 2000

 

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