| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen_Rottenburg-Ergenzingen.gif | Karte_tuebingen_in_deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Tübingen |
| Region: | Neckar-Alb |
| Landkreis: | Tübingen |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 436 - 499 m ü. NN |
| Fläche: | 10,04 km² |
| Einwohner: | 4.229 (31. August 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 421 Einwohner je km² |
| Ausländeranteil: | 16,3 % |
| Postleitzahlen: | 72108 |
| Vorwahlen: | 07457 |
| Kfz-Kennzeichen: | TÜ |
| Adresse der Ortschafsverwaltung: | Gäustraße 8 72108 Ergenzingen |
| Offizielle Website: | www.ergenzingen.de |
| E-Mail-Adresse: | ergenzingen@rottenburg.de |
| Politik | |
| Ortsvorsteher: | Hans Beser |
Ergenzingen ist ein Stadtteil von Rottenburg am Neckar im Landkreis Tübingen in Baden-Württemberg (Deutschland).
Ergenzingen liegt 11 km südöstlich von Nagold, 17 km südlich von Herrenberg, 12 km westlich von Rottenburg am Neckar und 13 km nordöstlich von Horb am Neckar.
Die Gesamtfläche des Ortes Ergenzingen beträgt 1004 ha. Hiervon entfallen 70,4% auf landwirtschaftliche Fläche, 18,3% auf Siedlungs- und Verkehrsfläche, 11,0% auf Waldfläche und 0,3% auf die übrige Nutzung.
Folgende Orte grenzen an Ergenzingen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt: Bondorf (Landkreis Böblingen), Seebronn, Wolfenhausen und Eckenweiler (alle Landkreis Tübingen), Eutingen im Gäu (Landkreis Freudenstadt) und Baisingen (Landkreis Tübingen).
In Ergenzingen leben 4.229 Einwohner (Stand Ende August 2005) auf einer Fläche von 10,04 km². Die Bevölkerungsdichte Ergenzingens beträgt 421 Einwohner pro Quadratkilometer. Der westlich der Kernstadt gelegene größte Rottenburger Stadtteil hat nach einem Bevölkerungsrückgang im 19. Jahrhundert (Amerikaauswanderung) in den letzten Jahren eine starke Zunahme der Wohnbevölkerung zu verzeichnen. Im August 2005 wurden 689 Bürger mit ausländischem Pass registriert, das macht 16,3% der gesamten Bevölkerung aus.
Nach offiziellen Angaben (Stand Ende August 2005) sind 83,3% Christen. Davon sind etwa 18,4% evangelisch, 63,9% katholisch und 1,0% Orthodoxe. Außerdem leben in Ergenzingen noch 12,2% Muslime und 4,5% gehören zur keiner Religion (Atheisten) oder glauben an andere Religionen.
Der Ort Ergenzingen wurde um 777 erstmals urkundlich erwähnt. Der große verkehrsgünstig im Gäu gelegene Marktort feierte 1982 sein 1200jähriges Jubiläum (776 – 778/782 "Corgozsinga", Codex des Klosters Lorsch). Die Oberhoheit lag im 12. Jh. in den Händen der Tübinger Pfalzgrafen, seit dem späteren 13. Jh. in denen der Grafen von Hohenberg. Mit deren Grafschaft kam das Dorf 1381 an Österreich, 1805 an Württemberg (Oberamt Rottenburg, 1938 Kreis Horb, 1972 Landkreis Tübingen). Vom 13. Jh. bis 16. Jh. nennen sich Adelsfamilien nach dem Ort (Wirt von Ergenzingen 1325 – 1431, Ast von Ergenzingen 1401 – 1532). Auch in den Städten Horb und Rottenburg nannten sich mehrere zur städtischen Oberschicht gehörende Familien nach dem Gäuort. Im 16. Jh. und 17. Jh. war der Grundbesitz stark zersplittert. 1772 hatten die Ergenzinger an 29 geistliche und weltliche Grundherren Abgaben zu leisten.
Die Kirche St. Nazarius und die Pfarrei werden 780 erstmals genannt. Das Patronatsrecht, im 15. Jh. bei Erzherzogin Mechthild, kam über die von Gültlingen, die von Ehingen (1515), die von Neuneck (1614) und die Johanniterkomturei Hemmendorf (1619) schließlich 1809 an Württemberg. Vom spätmittelalterlichen Vorgängerbau blieben bei der Errichtung der heutigen Pfarrkirche Hl. Geist (1964/1967) lediglich Turm und spätgotischer Chor (1479) erhalten. Seit 1951 haben die Schönstätter Marienschwestern auf der Liebfrauenhöhe ihr süddeutsches Provinzialat auf- und ausgebaut (Kirche Mariä Krönung 1961/1966, Berufsfach- und Fachschule mit Internat).
Am 7. Juli 2000 wurde die Partnerschaft zwischen Ergenzingen und der österreichisch-burgenländischen Gemeinde Gols formell besiegelt. Dabei begannen die ersten Kontakte vom Gäu ins Burgenland schon Ende der 60er-Jahre und im August 1989 hatten sich Ortsverwaltungen und Vereine beider Orte in einer Urkunde die Freundschaft zugesichert. Die Verbindungen von Ergenzingen und Gols haben sich seither immer weiter vertieft und gefestigt.
Die katholische Kirche Hl. Geist gilt als Wahrzeichen der Gemeinde Ergenzingen. Zur katholischen Kirchengemeinde Hl. Geist Ergenzingen gehören die katholischen Christen, die in Eckenweiler, Ergenzingen, Liebfrauenhöhe und Wolfenhausen wohnen, außerdem gibt es in Ergenzingen noch eine Evangelische Kirche.
Die Verkehrsanbindung des Ortes wurde immer besser: 1784 wurde die sogenannte Breisgauer Straße als Chaussee ausgebaut, seit 1879 existiert hier ein Bahnhof an der Gäubahn. Heute ist der Ort nur wenige Kilometer von einer Ausfahrt der Autobahn A 81 Stuttgart-Singen entfernt.
Das Wohnbaugebiet Baisinger Weg ist im Westen Ergenzingens zwischen den Ausfahrtstraßen nach Horb und Nagold gelegen. Die direkte Nähe zur Anschlussstelle an die A 81 macht das Wohnen in Ergenzingen insbesondere für diejenigen attraktiv, die beispielsweise in Böblingen, Stuttgart oder auch Rottweil arbeiten, aber dennoch nicht auf Wohnen im Grünen verzichten wollen. Ergenzingen deckt mit seiner Infrastruktur die gesamte Palette des täglichen Bedarfs, und auch Rottenburg am Neckar ist in wenigen Minuten erreichbar.
Direkt an der B 28a zwischen der Kernstadt Rottenburg und dem Stadtteil Ergenzingen befindet sich der Gewerbepark Ergenzingen-Ost. Seine Attraktivität gewinnt durch die unmittelbare Lage an der A 81. Verbindungen nach Freudenstadt, Rottweil und beispielsweise Nagold sind darüber hinaus durch die B 28a und der K 6939 gegeben.
Im Gewerbegebiet Ergenzingen-Ost und Ergenzingen-Höllsteig sind folgende Unternehmen ansässig:
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Ergenzingen".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world