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  • 16.100 (2005 weltweit)
  • 2.100 (2005 Deutschland)
EPCOS AG
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gegründet 1999
Firmensitz München
Schlüsselpersonen
Mitarbeiter
Branche Elektronik
Geschäftssegmente
Veröffentlichungsrichtlinien 30. September
Webseite http://www.epcos.de

Die EPCOS AG ist ein Hersteller von passiven elektronischen Bauelementen.

Unternehmensgeschichte


Das Unternehmen EPCOS ist 1999 aus dem von der Siemens AG und dem japanischen Konzern Matsushita 1989 gegründeten Joint Venture Siemens Matsushita Components hervorgegangen. Die Börsen-Erstnotierung von EPCOS fand am 15. Oktober 1999 zeitgleich in Frankfurt und New York statt, wobei zunächst sowohl Siemens als auch Matsushita jeweils 12,5% der Anteile hielten. 2006 hat Siemens seine Anteile verkauft. Aktien der EPCOS AG werden heute im TecDax und in New York gehandelt.

Positionierung auf dem Markt


EPCOS ist einer der weltweit größten Hersteller passiver elektronischer Bauelemente. Das Produktportfolio umfasst Kondensatoren, keramische Bauelemente, Oberflächenwellenfilter sowie Induktivitäten.

Das Unternehmen setzte 2005 etwa 1,24 Mrd. Euro um und erwirtschaftete dabei einen Verlust von 119 Mio. Euro.

EPCOS hat Fertigungs- und Entwicklungsstandorte in Europa, Nord- und Südamerika und Asien. Der Anteil von Mitarbeitern in Billiglohnländern lag 2004 schon bei ca. 70%, weitere Verlagerungen von Arbeitsplätzen und kompletten Geschäftszweigen wurden 2004 angekündigt. 2005 arbeiteten 48 Prozent der 16.100 Mitarbeiter von EPCOS in Asien, 13 Prozent in Deutschland.

Nischenstrategie

EPCOS hat im November 2005 angekündigt, sich "stärker als bisher dem kunden- und anwendungsspezifischen Geschäft" zuzuwenden. Schwerpunkt soll dabei "vor allem auf Anwendungen der Automobil- und Industrie-Elektronik sowie der Telekommunikation" liegen. Die Unternehmensführung begründete diesen Strategiewechsel mit der wachsenden Konkurrenz aus Billiglohnländern, welche besonders stark bei Standardprodukten ausgeprägt ist.

In diesem Sinne wurde im Dezember 2005 verkündet, daß das Geschäftsgebiet Tantal-Kondensatoren zu einem Verkaufspreis von 86,5 Mio. Euro an den amerikanischen Kondensatoren-Hersteller KEMET verkauft wird. Der Geschäftsübergang erfolgte am 13. April 2006.

Standorte


In Deutschland produziert EPCOS in Heidenheim an der Brenz (Kondensatoren, Induktivitäten und Ferrite), in Berlin (Keramische Bauelemente) und in München (OFW-Komponenten). Weltweit betreibt EPCOS Werke in Portugal, Brasilien, Spanien, Indien, Ungarn, Österreich, USA, Tschechien, Malaysia, Singapur und China.

Elektronikhersteller | Unternehmen (München) | Siemens

Epcos | Epcos

 

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