Die Enzyklopädie des Märchens (Abkürzung: EM) ist ein von Kurt Ranke begründetes, deutschsprachiges Nachschlagewerk zur internationalen Erzählforschung, das am Ende insgesamt 14 Bände umfassen soll.
Es erscheint (wie die Fachzeitschrift Fabula) im Verlag Walter de Gruyter und wird von einer Arbeitsstelle an der Universität Göttingen als Projekt der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen bearbeitet.
Der Vorläufer des Werkes war das Handbuch des deutschen Märchens, von dem bis 1940 nur zwei Bände veröffentlicht wurden.
2004 lagen elf Bände vor (bis zum Artikel "Schiller, Johann Christoph Friedrich"), der erste Artikel "Aarne, Antti Amatus" erschien 1975, der erste Band 1977.
Die rund 3800 alphabetisch sortierten Artikel von ca. 800 Autoren aus über 60 Ländern bieten einen Überblick über folgende Themen:
Ungeachtet seines Titels befasst sich das Werk, dessen Artikel meist mit ausführlichen Anmerkungen in Form von Endnoten versehen sind, nicht nur mit Märchen, sondern auch mit den anderen Gattungen der Volkserzählung wie Sagen oder Schwänken.
Hauptherausgeber ist seit 1982 Rolf Wilhelm Brednich.
Die Auflage umfasst ca. 2600 Exemplare, die aufgrund des hohen Preises des Werkes zumeist in Bibliotheken stehen.
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"Enzyklopädie des Märchens".
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