Unter Entspannungspolitik versteht man die Politik der Beilegung von Konflikten zwischen verschiedenen Staaten auf diplomatischer Ebene. So versuchen die beteiligten Staaten, Streitigkeiten mit Hilfe neutraler Vermittler auf dem Wege des Kompromisses zu beheben und in Verträgen zu verankern. Weiter sucht man durch Einigungen im Vorfeld, einer Eskalation von politischen und militärischen Streitigkeiten und Krisensituationen entgegenzuwirken. Kritik an der Entspannungspolitik äußern Hardliner und Konservative, die dabei einen Verlust der eigenen Stärke befürchten.
- 1963 heißer Draht zwischen Moskau und Washington.
- 1963 Vertrag über die Einstellung von Kernwaffenversuche in der Atmosphäre.
- 1968 Atomwaffensperrvertrag, tritt '70 in Kraft.
- 1972 Salt-I-Vertrag, die Anzahl der strategischen Waffen und Abwehrsysteme auf beiden Seiten wird reglementiert.
- 1973 Abkommen über die Verhütung von Atomkriegen, das im Falle eines Konflikts sofortige Beratung zwischen den Supermächten vorschreibt. Frankreich baut die ersten eigenen Atombomben.
- 1970 bis '73 Ostverträge, in denen die BRD den Status quo in Europa faktisch anerkennt und ihre Beziehung mit der UdSSR regelt.
- 1975 KSZE-Prozess Sicherheitsfragen für Europa werden geregelt. ( Gewaltverzicht, territoriale Integrität der Staaten etc. )
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