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Entre Ríos (wörtlich zwischen den Flüssen, benannt nach den beiden Flüssen Paraná und Uruguay) ist eine Provinz im Nordosten Argentiniens. Sie liegt zwischen dem Río Paraná (Grenze zu den Provinzen Santa Fe und Buenos Aires) im Westen und Südwesten und dem Río Uruguay (Grenze zu Uruguay) im Osten. Im Norden grenzt sie an die Provinz Corrientes.

Bevölkerung


Obwohl in Entre Ríos noch zahlreiche Nachkommen der Guaraní-Indianer leben, wurde die Provinz vor allem von europäischen Einwanderern geprägt, die im 19. Jahrhundert landwirtschaftliche Kolonien anlegten. Unter ihnen waren besonders viele Wolgadeutsche, vor allem rund um Gualeguaychú sowie in zahlreichen Dörfern südlich der Hauptstadt Paraná.

Die Bevölkerung konzentriert sich an den Ufern der Flüsse Río Paraná und Río Uruguay. Am Río Paraná liegt die Provinzhauptstadt Paraná, mit 280.000 Einwohnern die größte Stadt der Provinz, weiterhin befinden sich am selben Ufer die kleineren Städte Gualeguay, Victoria (an Nebenarmen des Paraná) und La Paz mit jeweils etwa 25.000 Einwohnern. Am Río Uruguay liegt das industriell bedeutende Concordia (140.000 Einwohner) und das Karneval- und Tourismuszentrum Gualeguaychú (80.000 Einwohner) sowie die kleineren Städte Concepción del Uruguay (65.000 Einwohner) und Colón (20.000 Einwohner).

Berühmt ist Entre Ríos für den Karneval von Gualeguaychú, der ein bisschen dem Karneval von Rio de Janeiro ähnelt.

Weblinks


Argentinische Provinz

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