Централна Србија/Centralna Srbija
Engeres Serbien
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| Amtssprache | Serbisch
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| Hauptort | Belgrad
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| Präsident | Boris Tadić, DSS
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| Fläche | 55.968 km²
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| Einwohnerzahl | 5.466.009 (Stand: 2002)
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| Währung | Serbischer Dinar
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| Zeitzone | MEZ UTC+1
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| Höchster Berg | Midžor (2169 m)
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| Größter See | Djerdapsee (253 km²)
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| SerbiaMontenegro-SerbiaProper.png
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Engeres Serbien (serb. Централна Србија/Centralna Srbija), gelegentlich auch Zentralserbien, ist eine informelle Bezeichnung für denjenigen Teil Serbiens, der weder zur Provinz Vojvodina noch zum Kosovo gehört. Das Kerngebiet des engeren Serbiens bildet die Šumadija (deu.: „Waldland“; Šuma bedeutet Wald)
Geografie
Das Engere Serbien bildet heute den größten und wichtigsten Teil des Landes um die Städte
Belgrad,
Kragujevac,
Čačak,
Valjevo,
Niš,
Smederevo und
Požarevac. Direkt nördlich der Hauptstadt Belgrad grenzt es an die serbische Provinz
Vojvodina, südwestlich an die nunmehr von der
UNMIK (United Nations Interim Administration Mission in Kosovo) verwaltete Provinz Kosovo.
Bevölkerung
Die Bevölkerung ist hauptsächlich serbisch, daneben lebt im Süden eine Minderheit von Bosniaken und Albanern im Grenzgebiet zu
Montenegro, dem sogenannten
Sandschak. Seit den jugoslawischen Bürgerkriegen leben in Zentralserbien viele Flüchtlinge aus den ehemals serbisch bewohnten Gebieten
Kroatiens,
Bosnien und Herzegowinas und des Kosovos. Nach neuesten Flüchtlingszählungen sind es 550.000.
Politische Ordnung
Die
territorische Ordnung in Serbien ist per Gesetz in Territorische Organisation und
Selbstverwaltung geregelt (
Bezirke). Dies gilt seit dem
24. Juli 1991. Gemäß dem Gesetz bilden die Verwaltungssitze, Städte und Niederlassungen die Basis der territorischen Organisation (
siehe Bild Bezirke).
Altserbien
Nicht zu verwechseln mit dem Engeren Serbien ist
Altserbien, dessen Kerngebiet das Kosovo ist. Altserbien ist seit dem Mittelalter die Bezeichnung für das Zentrum des serbischen Reiches, in dem die serbische Kultur vor allem durch die Einführung des serbischen Patriarchats anfang des
13. Jahrhunderts aufblühte. Anstelle von Altserbien wird im deutschen Sprachraum auch der Begriff „Urserbien“ verwendet.
Zu Altserbien gehörte neben dem heutigen Kosovo der südliche Teil des o. g. zentralen Serbiens, hier vor allem die „Klosterstraße“ an der Ibar-Magistrale „Ibarska Magistrala“, die von der Stadt Kraljevo aus gen Novo Trgovište (heute Novi Pazar; dt. „Neumarkt“) und nach Mitrovica im Norden des Kosovo führt. Zudem gehörten zu Altserbien der östliche und nördliche Teil von Montenegro, das gesamte Gebiet des heutigen Albaniens und die (heute nicht mehr zu Serbien gehörende) Republik Mazedonien sowie Teile des heutigen Griechenlands und Bulgariens.
Heute jedoch wird die Bezeichnung Altserbien hauptsächlich für Kosovo und Metochien verwendet.
Siehe auch
Serbien
Централна Сърбия | Centrální Srbsko | Central Serbia | מרכז סרביה | Централна Србија