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Engagement (dt. frz. [; germanisch-französisch, aus französisch engager – verpflichten, einsetzen) bedeutet

  • leidenschaftliches Eintreten für etwas:
  • In der Prozesssoziologie wird "Engagement" nach Norbert Elias als Antagonist von dem Begriff Distanzierung verstanden. Auf einer Balance bilden beide Begriffe Antipoden eines "mehr oder weniger", ohne dass sie als Extrem jeder allein für sich in der Realität homogen als Zustand auftreten können.

Der idealtypische Begriff "Engagement" bezieht sich auf eine höchst affektive, heteronome Perspektive der (Selbst-)Bewertung der Realität für sich. Dieses wiederum geht einher mit einer relativ unangemessen Erfahrung und Wahrnehmung der Realität und dementsprechend einer geringen Kontrollchance der Zwänge bzw. des Gefahrenniveaus.

Der englische Begriff Involvement beschreibt die Struktureigentümlichkeiten noch spezifischer.

  • die Einstellung eines Künstlers, besonders beim Theater, siehe Engagement (Schauspieler)
  • eine Aufforderung zum Tanz.
  • an der Börse: Die Verpflichtung, zur festgesetzten Zeit gekaufte Papiere abzunehmen, zu bezahlen oder die für diesen Tag verkauften Papiere zu liefern.

 

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