Endometrium ist ein medizinischer Fachbegriff. Er bezeichnet die dünne, rosa Schleimhaut an der Innenwand der Gebärmutter.
Das Endometrium setzt sich aus einer oberen Zellschicht (Epithel), Drüsen und einem mit zahlreichen Blutgefäßen bestückten, stützenden Gewebe zwischen den Drüsen zusammen.
Durch eine erhöhte Östrogen-Produktion nach der Menstruation baut sich das Endometrium auf und wird nach dem Eisprung unter dem zusätzlichen Einfluss des Gelbkörperhormons (LH) so umgewandelt, dass sich eine befruchtete Eizelle einnisten kann.
Bleibt diese Einnistung aus, wird das Endometrium bei Mensch und Primaten abgebaut und als "Regelblutung" (Menstruation) abgestoßen. Bei den übrigen Säugetieren geschieht dies nicht, hier bildet sich das Endometrium bis zur nächsten Brunst wieder in die ursprüngliche Form zurück.
Bei Wiederkäuern hat das Endometrium erhabene drüsenfreie Bezirke, die Karunkeln (Carunculae). Nur im Bereich dieser Karunkeln heftet sich die Plazenta an. Der entsprechende Gegenpart der Karunkel des fetalen Anteils der Plazenta heißt Kotyledon, Caruncula und Kotyledon werden als Plazentom zusammengefasst.
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