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Emscherbruch2.jpg]] Das Emscherland ist eine naturräumliche Einheit im Süden der Westfälischen Bucht in Nordrhein-Westfalen.

Namensgebend ist der Fluss Emscher, deren Tal in der letzten Eiszeit durch Schmelzwässer ausgewaschen wurde. Ursprünglich war die Landschaft gekennzeichnet durch ausgedehnte Bruchwäldern, dem Emscherbruch, und weiten Überschwemmungsgebieten entlang des stark mäandernden Flusses. Heute ist die Landschaft überformt durch die Emscherzone des Ruhrgebietes und geprägt durch städtische Siedlungen und Industriegebiete. Die Emscher selbst ist stark begradigt und eingedeicht. Ein Teil der alten Bruchwälder hat die Industrialisierung als sogenannter „Zechensumpf“ überdauert und ist mit dem Verschwinden des Bergbaus in den Emscher Landschaftspark integriert worden. Die Bezeichnung der Auenlandschaft ist im Landschaftspark Emscherbruch erhalten, der einen Teil des ursprünglichen Bruchwaldes umfasst.

Südlich grenzt das Emscherland an die Landschaft des Westenhellwegs. Viele Städte des nördlichen und mittleren Ruhrgebiets haben Anteil an beiden Naturräumen. Orte des Emscherlandes sind Holzwickede, Dortmund, Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herne, Herten, Gelsenkirchen, Essen, Oberhausen, Bottrop und Duisburg.

Weblinks


Landschaft in Europa | Ruhrgebiet | Route der Industriekultur

 

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