Wikipedia:Qualitätssicherung
Die Diskussion über diesen Antrag findet auf der Qualitätssicherung/30. Juni 2006# statt.
Hier der konkrete Grund, warum dieser Artikel auf den QS-Seiten eingetragen wurde:
''Das Lemma ist noch nicht ausreichend definiert, gibt keinen Einleitungssatz, Sätze wie "...Persönlichkeit...als wichtige Charaktereigenschaften müssen vermittelt und akzeptiert werden."
"Dieses Anliegen...soll jedoch immer den Möglichkeiten und der Bereitschaft des anderen entsprechen..." können so nicht stehen bleiben; POV'' SchallundRauch 17:29, 30. Jun 2006 (CEST)
Emotionale Kompetenz ist ein Begriff, der im Bereich der Sozialpsychologie, Berufs- und Erwachsenenpädagogik und in der gewerblichen Personalberatung und dem Coaching verwendet wird. Er entstand im Rahmen der Thematisierung von EQ gegenüber IQ und wird von verschiedenen Autoren in unterschiedlicher Bedeutung verwendet. Das Konzept der emotionalen Kompetenz stammt ursprünglich von Salovey und Mayer (1989) und wurde von Daniel Goleman (1996) populär gemacht. Er wird häufig als Synonym für Emotionale Intelligenz benutzt.
Begriffsdefinition
Emotionale Kompetenz ist die Fähigkeit, mit eigenen und fremden
Gefühlen umgehen zu können, sie im konkreten Kontext richtig zu bewerten und so Konflikte und Stress zu vermeiden.
In einer weiteren Definition wird ein altruistischer Ansatz beschrieben, nämlich das persönliche Anliegen, mit Hilfe eigener Erfahrungen die Entwicklung der Mitmenschen zu fördern. In der sozial-kommunikativen Entwicklung ist sie nach diesem Ansatz der dritte Schritt nach der emotionalen Intelligenz (vor allem Beziehung zur eigenen Persönlichkeit) und der sozialen Kompetenz (vor allem Beziehungsfähigkeit zum Nächsten).
Folgen
Emotionale Kompetenz soll Freiräume öffnen und gewähren, im Gegensatz zu
Misstrauen oder
Kontrolle.
Motivation
Dieses Anliegen kann verschieden motiviert sein (persönliche Ziele, Unternehmensvorgaben, religiöse Motive usw.), soll jedoch immer den Möglichkeiten und der Bereitschaft des anderen entsprechen, darf nicht aufdringlich sein und muss auf
ethischen Grundsätzen beruhen – darf also keinen
manipulativen Charakter haben.
Vorgehen
Die Kunst dabei ist, die richtige Balance zu finden zwischen
Toleranz (Zugehen auf den anderen, Akzeptieren, Respekt, Anpassungs- und Kritikfähigkeit) und eigener Persönlichkeit (
Werte,
Anschauungen,
Grenzen, Klarheit und
Glaubwürdigkeit) (siehe auch
interkulturelle Kompetenz).
Beispiele
Die Ausgewogenheit zwischen Offenheit und Distanz zu erkunden bedeutet auch Mut zur Angriffsfläche und die Bereitschaft, durch Fehler zu lernen. Ehrliches Interesse am Mitmenschen (zumindest auf fachlicher, besser auch auf persönlicher Ebene), ihn so zu nehmen, wie er ist und die unterschiedlichen Denk- und Handlungsweisen zu akzeptieren und zu verstehen.
Ziele
Toleranz und
Persönlichkeit, ebenso
Ehrlichkeit und
Zuverlässigkeit als wichtige
Charaktereigenschaften müssen vermittelt und akzeptiert werden. Sowohl „kleine Dinge“ (beispielsweise einen Fehler zugeben können) als auch längerfristige Erfahrungen (zum Beispiel gegenseitige Hochachtung) können eine Hilfe auf diesem Weg sein: Emotionale Kompetenz erfordert es zu lernen, etwas Gewünschtes zu bekommen – ohne ständig dafür kämpfen zu müssen, und das mit realistischen sowie weitestmöglich
altruistischen Zielsetzungen.
Siehe auch
Literatur
- Arnold, R. (1997): Von der Weiterbildung zur Kompetenzentwicklung: Neue Denkmodelle und Gestaltungsansätze in einem in sich verändernden Handlungsfeld, in: Kompetenzentwicklung 1997, Arbeitsgemeinschaft Qualifikations-Entwicklungs-Management, Waxmann, Berlin
- Baumer, Thomas: Handbuch Interkulturelle Kompetenz (2 Bände); Verlag Orell Füssli, Zürich. ISBN 3-280-02691-1 und ISBN 3-280-05081-2
Sozialpsychologie
emotional competence