Dieser Artikel befasst sich mit der sogenannten Grossen Emme in den Kantonen Bern und Solothurn; für den gleichnamigen Fluss in den Kantonen Obwalden und Luzern siehe Kleine Emme.
Emme bei Schüpbach.jpg Die Emme ist ein Fluss in der Schweiz.
Ihr Name geht wohl auf das gallisch-keltische Wort ambis (= Fluss, lat. amnis) zurück.
Sie entspringt im Gebiet zwischen Hohgant und Augstmatthorn im Kanton Bern. Die 80 km lange Emme durchfliesst das Emmental und mündet unterhalb von Solothurn in die Aare. Ihr Einzugsgebiet ist 983 km² gross. Die mittlere Wasserführung ist bei der Mündung rund 20 m³/s. Die maximale Wasserführung beträgt bis über 500 m³/s (561 m³/s am 21. August 2005, Messstation Wiler).
Die Emme ist bekannt dafür, dass es bei Gewittern im Quellgebiet zu richtigen Flutwellen im Emmental kommen kann. Die Erzählung «Die Wassernot im Emmental» von Jeremias Gotthelf schildert sehr eindrücklich das grösste bekannte Hochwasser vom 13. August 1837. Dieses und andere Hochwasser führten dazu, dass im 19. Jahrhundert die Emme über weite Strecken kanalisiert und beidseitig Dämme aufgeschüttet wurden.
Die wichtigsten Zuflüsse sind die Ilfis, die Urtenen und der Limpach.