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Emil von Sauer (* 8. Oktober 1862 in Hamburg; † 29. April 1942 in Wien) war ein deutscher Komponist, Pianist und Musikpädagoge.

Frühzeitig wurde er von seiner Mutter im Klavierspiel unterrichtet. In Sankt Petersburg traf er auf Anton Rubinstein, dem er vorspielte. Auf dessen Empfehlung hin wurde er ab 1879 Schüler von Nikolaus Rubinstein am Konservatorium in Moskau. In den Jahren 1884 bis 1885 folgte ein weiteres Studium bei Franz Liszt in Weimar.

Ab 1901 war er am Wiener Konservatorium tätig, wo er die Meisterklasse für Klavier leitete. Diese Tätigkeit übte er mit Unterbrechungen bis zu seinem Tode aus. Daneben machte er seit den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts bis Mitte der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts ausgedehnte Konzerttourneen, die ihn durch ganz Europa und bis in die Vereinigten Staaten führte und ihm zu Weltgeltung verhalfen.

1917 wurde Sauer seiner Erfolge wegen geadelt.

Sein kompositorisches Schaffen umfasst Klavierkonzerte, Klaviersonaten, Konzertetüden, Klavierstücke und Lieder. Er war außerdem Herausgeber klavierpädagogischer Literatur und schrieb seine Autobiographie “Meine Welt”. Er gilt als einer der letzten Repräsentanten der Schule Franz Liszts.

Für die Verbindung von Recht und Kultur verleiht der Hamburgische Anwaltverein den Emil-von-Sauer-Preis.

Werke


  • Kompositionen (Auswahl)
    • Klavierkonzert in e-moll
    • Klavierkonzert in c-moll
    • Klaviersonate in D-Dur
    • Klaviersonate in Es-Dur
    • Etudes de Concert
    • Suite moderne
  • Schriften
    • ”Meine Welt” (Autobiographie)

Deutscher Komponist | Komponist (Romantik) | Mann | Geboren 1862 | Gestorben 1942

Emil von Sauer | Зауер, Эмиль

 

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