Dr.-Ing. E.h. Dr. phil. h.c. Dr. techn. h.c. Geheimer Baurat Emil Moritz Rathenau (* 11. Dezember 1838 in Berlin; † 20. Juni 1915 ebenda) war ein deutscher Unternehmer, Sohn von Moritz Rathenau, Vater von Walther Rathenau und Erich Rathenau.
Emil-Rathenau.jpg | Emil-Rathenau-um1880.jpg Emil Rathenau war seit 1865 Mitinhaber einer Maschinenfabrik, auf Auslandsreisen erkannte er dabei die Möglichkeiten der neuen Elektrotechnik. Er erwarb 1881 die Nutzungsrechte der Patente von Thomas Alva Edison für Deutschland und gründete auf dieser Basis mit Hilfe eines Bankenkonsortiums 1883 die Deutsche Edison-Gesellschaft für angewandte Elektricität, die 1887 in Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft "AEG" umfirmierte.
1884 war Rathenau an der Gründung der Berliner Electricitäts-Werke beteiligt und stand diesen als Generaldirektor vor, 1903 gründete er zusammen mit seinem Konkurrenten und Geschäftspartner Werner von Siemens die Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH.
Rathenau hatte zahlreiche Aufsichtsratsmandate inne, so u.a. bei der Berliner Handels-Gesellschaft und der Elektrizitäts AG vorm. W. Lahmeyer & Co.
Rathenau war seit 1866 verheiratet mit Mathilde Nachmann, der Tochter eines Frankfurter Bankiers.
Mann | Deutscher | Unternehmer (Elektrotechnik) | Geboren 1838 | Gestorben 1915
Emil Rathenau | Emil Rathenau | Emil Rathenau | Emil Rathenau
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