Emil Fey (* 23. März 1886 in Wien; † 16. März 1938) war ein österreichischer Politiker der Ersten Republik.
Emil Fey war Offizier im Ersten Weltkrieg und kämpfte danach an der Seite der Volkswehren in Kärnten gegen die Armee des jugoslawischen SHS-Staates. Er stieg rasch in der Hierarchie der österreichischen Heimwehrbewegung auf und wurde 1931 Landesführer des Wiener Heimatschutzes. Fey war stets als Rivale des Heimwehrführers Ernst Rüdiger Starhembergs bekannt. 1931-1932 bekleidete er das Amt des Staatssekretärs für das Sicherheitswesen, danach war er abwechselnd Vizekanzler und Sicherheits- und Innenminister unter den Regierungen Dollfuß und Schuschniggs.
Fey war maßgeblich an der Entstehung und der Niederschlagung der Februarkämpfe 1934 beteiligt, seine Rolle beim nationalsozialistischen Juliputsch ist hingegen bis heute ungeklärt.
1935 wurde er schließlich Vorsitzender der Donaudampfschifffahrtsgesellschaft DDSG und Vizepräsident der österreichischen Industriellenvereinigung, im Oktober des darauffolgen Jahres wurde er aus der Heimwehr entlassen.
1938 beging er nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten zusammen mit seiner Familie Selbstmord.
Mann | Politiker (Österreich) | Militärperson (Erste Republik Österreich) | Korporierter im CV | Geboren 1866 | Gestorben 1938 | Person des Austrofaschismus
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