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Wappen Karte
Wappen Eltville am Rhein.png Karte_Eltville_in_D.png
Basisdaten
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Bundesland: Hessen
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Regierungsbezirk: Darmstadt
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Kreis: Rheingau-Taunus-Kreis
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Fläche: 46,77 km²
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Einwohner: 16.924 (31. Dezember 2004)
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Bevölkerungsdichte: 362 Einwohner/km²
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durchschnittliche Höhenlage: 95 m über NN
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Postleitzahl: Eltville:65343
Martinsthal:65344
Rauenthal:65345
Erbach:65346
Hattenheim:65347

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Vorwahlen: 06123, außer Hattenheim 06723
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Kfz-Kennzeichen: RÜD
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Gemeindeschlüssel: 06 4 39 003
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Stadtgliederung: 5 Stadtteile
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Adresse der
Stadtverwaltung:
Gutenbergstr. 13
65343 Eltville am Rhein

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Webseite: www.eltville.de
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E-Mail-Adresse: info@eltville.de
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Politik
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Bürgermeister: Bernhard Hoffmann (CDU)
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Parteien: CDU, SPD, Grüne,
FDP, Bürgerliste
Eltville am Rhein * (von „Alta Villa“, lat. = „Hoher Hof“, verschliffen zu „Eldeville“ und später zu „Eltville“) ist eine Stadt im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen, Deutschland.

Eltville ist die älteste und die größte Stadt im Rheingau. Die Stadt ist Wein-, Sekt- und Rosenstadt.

Geografie


Nachbargemeinden und -kreise

Eltville grenzt im Norden an die Gemeinden Schlangenbad und Kiedrich, im Osten an die kreisfreie Stadt Wiesbaden und die Gemeinde Walluf, im Süden an die Gemeinden Budenheim und Heidesheim sowie die Stadt Ingelheim (alle drei Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz), sowie im Westen an die Stadt Oestrich-Winkel.

Stadtgliederung

Stadtteile:


Geschichte


Erste Siedlungsspuren sind bis in die Jungsteinzeit zurückzuführen. Ab dem Ende des 4. Jahrhunderts kontinuierliche Besiedlung. Erste urkundliche Erwähnung Eltvilles in der Vita Bardonis im Jahre 1058, der Lebensbeschreibung des Erzbischofs Bardo von Mainz. 1329 Bau der erzbischöflichen Burg und Bau der Stadtmauer um Eltville. Am 23. August 1332 verleiht Kaiser Ludwig der Bayer Eltville die Stadtrechte. Von 1347 bis 1480 ist Eltville die Residenz der Erzbischöfe von Mainz. Durch Dietrich Schenk von Erbach, Erzbischof von Mainz (von 1434 bis 1459) bekam vermutlich auch der Stadtteil Erbach seinen Namen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Bauwerke

  • Die „Kurfürstliche Burg“ aus dem 14. Jahrhundert
  • Reste der Stadtbefestigung
  • Fachwerkhäuser aus dem 16. und 18. Jahrhundert
  • Das Zisterzienser-„Kloster Eberbach
  • Schloss Reinhartshausen
  • Die „Pfarrkirche St. Peter und Paul“ aus dem 14. Jahrhundert
  • Die Pfarrkirche St. Markus in Erbach, aus dem 15. Jahrhundert und die ev. Kirche in Erbach aus dem 19. Jahrhundert.
  • Kulturkirche Martinsthal
  • Burg Crass

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Gutenberg-Winter in Eltville jedes Jahr Mitte Januar bis Anfang Februar
  • Rheingauer Schlemmerwoche und Tag der offenen Weinkeller mit zahlreichen Weinproben im Frühjahr
  • Rosentage in Eltville immer 1. Wochenende im Juni
  • Erdbeerfest in Erbach jedes Jahr Mitte Juni
  • Sektfest in Eltville jedes Jahr Anfang Juli
  • Martinsthaler Weinfest immer 2. Juli-Wochenende
  • Rheingauer Musikfestival im Sommer
  • Burghofspiele in der Kurfürstlichen Burg im Sommer
  • Kappeskerb/Weinlesefest in Eltville jedes Jahr letztes Oktoberwochenende
  • Musikalischer Winter in Eltville jedes Jahr von Mitte November bis Ende April jeden Donnerstag
  • Weihnachtsmarkt in der Altstadt am 2. Wochenende im Dezember


Wirtschaft und Infrastruktur


Wirtschaft und Tourismus

Eltville ist touristisch erschlossen und bekannt für die Produktion von Wein und Sekt. Wein und Sekt werden in den zahlreichen Weingütern und Straußwirtschaften verkostet; als Besonderheit kann die Eltviller Vinothek genannt werden, die als Zusammenschluss der führenden Weingüter Konsumenten einen Vergleich der Produkte ermöglicht. Sie ist die einzige Ortsvinothek im Rheingau und eine von wenigen in Deutschland. Eltville ist Sitz der MM-Sektfabrik und der Sektmanufaktur Schloss VAUX. Außerdem ist Eltville Rosenstadt und damit eine von zehn Rosenstädten in Deutschland.

Verkehr

Eltville liegt an der Bundesstraße 42, die Richtung Osten autobahngleich ausgebaut ist und bei Walluf nahtlos in die A66 übergeht.

Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Frankfurt am MainWiesbadenEltvilleKoblenz und gehört dem Rhein-Main-Verkehrsverbund an.

Am Rheinufer existieren mehrere Anlegestellen, u.a. von der Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt, welche Eltville im Linienverkehr ansteuert.

Persönlichkeiten


  • Johannes Gutenberg wird am 17. Januar 1465 durch den Erzbischof und den Kurfürsten Adolf II. von Nassau, der damals in der Kurfürstlichen Burg zu Eltville residierte, zum Hofedelmann ernannt. Vermutlich unter der Anleitung Gutenbergs gründen die Gebrüder Bechtermünz in Eltville eine kleine Druckerei. Diese gab anno 1467 das Vocabularius ex quo, ein lateinisches Wörterbuch, heraus. In dieser Werkstatt wurde auch Thomas von Aquins Summa de articulis fidei (1472) nachgedruckt. Eltville ist somit eine der Wiegenstädte des Buchdrucks. Im Burgturm erinnert eine Gedenkstätte an Gutenberg. Gutenbergs Bruder, Friele Gensfleisch, lebte von 1434 bis zu seinem Tode 1447 in Eltville. Das Gensfleisch-Haus steht noch heute direkt neben der Burg.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Bernhard Schott (* 1748 in Eltville, † 1809), Musikverleger, gründete 1770 den Musikverlag Schott Musik International in Mainz.
  • Wilhelm Kreis (* 17. März 1873 in Eltville; † 13. August 1955 in Bad Honnef), gehört zu den bedeutenden deutschen Architekten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
  • Heinrich Köppler (* 26. November 1925 im Stadtteil Hattenheim, † 20. April 1980 in Düsseldorf), deutscher Politiker (CDU), Kandidat bei der Landtagswahl in NRW, 1980.
  • Felix Krull, berühmte Romanfigur aus dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann. Krull war Sohn eines Sektfabrikanten, für den das reale Vorbild der Sektfabrikant Matheus Müller war, der den bekannten MM-Sekt begründete (bekannter Werbeslogan: Folg' den Linien Deiner Hand, trink MM mit Sektverstand").

Weblinks



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