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Elisabeth Sickl (* 13. Jänner 1940 in Wien) ist eine österreichische Politikerin der FPÖ und ehemalige Bundesministerin für soziale Sicherheit und Generationen im Jahr 2000.

Elisabeth Sickl studierte nach der Matura an einem Realgymnasium im Jahr 1958 Rechtswissenschaften an der Universität Wien, das Sie im Jahr 1966 als Dr. iur. abschloss. Es folgte die Lehramtsprüfung für das Lehramt an mittleren und höheren Schulen im Jahr 1969.

In Folge widmete sie sich beruflich der Lehrtätigkeit an verschiedenen berufsbildenden mittleren und höheren Schulen, wurde auch Direktorin an der Handelsakademie, Handelsschule und dem Bundesoberstufenrealgymnasium Feldkirchen im Jahr 1990, wo sie in den Jahren 1974 bis 1994 unterrichtete.

Politisch aktiv wurde sie als Abgeordnete für die FPÖ im Kärntner Landtag, dessen dritte Präsidentin sie von 1999 bis 2000 war. Elisabeth Sickl war in den Jahren 1994 bis 1999 Kärntner Landesrätin für Umweltschutz.

Im Februar 2000 folgte sie Lore Hostasch als Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Durch Umstrukturierung - Verlegung der Aufgaben des Frauenministeriums ins Sozialministerium - wurde sie im April desselben Jahres Bundesministerin für soziale Sicherheit und Generationen (Bezeichnung seit dem Jahr 2003 Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz). Doch diese Aufgabe währte nicht lange, denn am 24. Oktober 2000 musste sie ihr Amt auf Wunsch der Partei verlassen. Nachfolger wurde Herbert Haupt.

Elisabeth Sickl zog sich aufs Schloss Albeck bei Sirnitz (Kärnten) zurück, das sie bereits im Jahr 1987 erwarb, renovierte und zu einem Kulturzentrum ausbaute.

Frau | Österreicher | Sozialminister (Österreich) | FPÖ-Mitglied | Geboren 1940

 

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