Bei einer elektromotorischen Bremse, oder auch elektrischen Generatorbremse wird der Antriebsmotor beim Abbremsen als Generator verwendet.
Hauptvorteil dieser Bremsart sind
Bei einfachen Widerstandsbremsen wird der vom Generator erzeugte Strom über elektrische Widerstände nur in Wärme umgewandelt. Bei modernen Generatorbremsen wird Energie zurück in das Stromnetz (Schienenfahrzeuge), bzw. einen Energiespeicher (Elektroautos) gespeist. Dieser Vorgang wird auch Rekuperation genannt, die entsprechenden Bremsen auch als Rekuperationsbremsen bezeichnet.
Die Bremsstromrückspeisung von elektrischen Neubaufahrzeugen der Deutschen Bahn und anderer Bahnen beruht auf den Möglichkeiten der Traktionsstromrichter. Die Bremsenergie wird wieder hochtransformiert und in die elektrische Fahrleitung zurückgespeist.
Noch weiter geht die Entwicklung beim Lirex von Alsthom/LHB. Dieser Zug speist in der Dieselversion die Bremsenergie in einen Schwungradspeicher ein. Zur Anfahrt wird die Energie aus dem Speicher wieder zurückgeführt.
Bei dem noch recht jungen und wenig erprobten Konzept der Solarbahn ist die Rückführung der Bremsenergie in den Energiespeicher, z.B. einen Akkumulator oder Kondensator unabdingbare Voraussetzung, die relativ geringe Leistung aktueller Solarzellen für einen alltagstauglichen Betrieb effektiv genug nutzen zu können.
Fahrzeuge mit Hybridantrieb nutzen die Elektromotorische Bremse. Bekannte Vertreter sind der Prius von Toyota sowie der Civic IMA von Honda.
Oft arbeitet die Elektromotorische Bremse mit der Elektrohydraulischen Bremse zusammen.
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"Elektromotorische Bremse".
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