| Elbrus | |
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| Elbrus.jpg | |
| Höhe: | 5.642 Meter |
| Geografische Lage: | |
| Lage: | Eurasien, Russland |
| Gebirge: | Kaukasus |
| Erstbesteigung: | 1874 Gardiner, Grove, Walker, Knubel |
| Leichteste Route: | vergletscherte Hochtour |
| Besonderheit: | höchster Berg in Russland |
Der Elbrus (vermutlich georgisch für „kegelförmiger Berg“; russisch Эльбрус) ist mit 5.642 m Höhe (Westgipfel; Ostgipfel: 5.621 m) der höchste Berg im Kaukasus und in Russland. Er ist ein erloschener, stark vergletscherter, zweigipfeliger Vulkan. Auf dem Ostgipfel ist ein Vulkankrater von 250 Meter Durchmesser erhalten geblieben, der Gipfelpunkt liegt auf dem südlichen Kraterrand. Die Entfernung zwischen beiden Gipfeln beträgt 1.500 Meter. Mehr als 70 Gletscher fließen von den Elbrus-Hängen ins Tal, insgesamt sind 145 km² von Eis bedeckt.
Die Araber nannten ihn im Mittelalter Djebei-al-suni "Berg der Sprachen". Weitere Namen des Elbrus sind "König der Geister", "Thron der Götter", "Ort der Glücklichen" und "Heilige Höhe".
Wenn man den Kaukasus als Grenze Europas anerkennt, ist der Elbrus der höchste Berg Europas.
Die Frage nach seiner Zurechnung zu Asien oder Europa ist "umstritten". Von einigen wird die Theorie verfolgt, der Kaukasus (und damit auch der Elbrus) bilde die Innereurasische Grenze, von anderen wird stattdessen die Manytschniederung nördlich des Kaukasus als Grenze genannt.
Physisch-geografisch gesehen kann es nur Eurasien geben, da die Kontinente eine einzige Landmasse bilden. Damit bleibt die Frage letztlich ungeklärt, wo die Grenze zu ziehen ist. Historisch wurde die Grenze oftmals verschoben, so dass es auch keine historisch begründete Herleitung einer Grenze geben kann.
Mit seiner Zuordnung zu Europa oder Asien hängt auch die Frage nach dem höchsten Berg Europas zusammen; demnach wäre dies dann nicht mehr der Mont Blanc. Die noch heute übliche Grenze zu Asien ist die von Strahlenberg (1676 - 1747) festgelegte. Er wurde vom Zarenhaus mit der Landvermessung beauftragt und versetzte die vorher geltende Grenze Europas vom Fluss Don zum Uralgebirge. Als südöstliche Grenze wählte er die Manytschniederung nördlich des Kaukasus. Nach dieser Auffassung wäre der Elbrus asiatisch (siehe hierzu: Innereurasische Grenze).
Die Erstbesteigung des 5.642 m hohen Westgipfels erfolgte am 28. Juli 1874 durch die Engländer Frederick Gardiner, Florence Crawford Grove, Horace Walker und dem Schweizer (Führer der Expedition) Peter Knubel.
Weitere erfolgreiche Besteigungen:
Nicht viel später wurde diese Hütte zeitweise in eine Hochgebirgskaserne umgewandelt und diente nacheinander russischen und deutschen Truppen als Stützpunkt.
Am 16. August 1998 fiel diese Hütte einem durch einen Kocher verursachten Feuer zum Opfer und brannte komplett aus. Im Sommer 2001 wurde dann die neue 'Diesel Hut' (Dieselhütte) wenige Meter unterhalb der Ruinen der Prijut 11 eröffnet.
Eine 1933 im Sattel zwischen den beiden Gipfeln errichtete Biwakschachtel war bereits wenige Jahre später wieder zerfallen (wenn auch Reste dieser Hütte bis heute sichtbar sind). Weiterhin gibt es am Ende des kurzen Sessellifts oberhalb der zweiten Sektion der Seilbahn eine Hüttenansammlung aus alten Ölfässern (Barrel Huts) die heute von vielen Gipfelaspiranten zur Akklimatisierung und als Stützpunkt für die Besteigung genutzt werden.
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