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Ekkehard I. (* ca. 960; † 30. April 1002 in Pöhlde) aus der Familie der Ekkehardiner war Markgraf von Meißen. Er war mit Suanhilde, Tochter von Hermann Billung verheiratet. Er war der Sohn des Grafen Gunther von Merseburg und Dubrawka von Böhmen (* 925; † 977).

Leben


Ekkehard wurde 987 oder kurz danach von Otto III. als Markgraf von Meißen eingesetzt, nachdem der böhmische Herzog Boleslav II. kurz zuvor die Besetzung der Burg hatte aufgeben müssen.

990 geriet er auf einer Verhandlungsreise, die einen Frieden zwischen Polen und Böhmen herbeiführen sollte, in lutizische Gefangenschaft, wurde jedoch durch die Vermittlung Boleslavs wieder freigelassen.

In den Folgejahren schloss Ekkehard ein enges Bündnis mit seinem Halbbruder, dem polnischen Herzog Boleslaw I., wurde zum Herzog Thüringens ernannt und bemühte sich nach dem Tod Ottos III. 1002 sogar um die Königswürde (siehe: Königswahl von 1002), wurde aber von der Gegenpartei im gleichen Jahr in der Pfalz Pöhlde ermordet.

Nachkommen


Literatur


  • Eberhard Holz / Wolfgang Huschner (Hrsg.): Deutsche Fürsten des Mittelalters. Edition Leipzig, Leipzig 1995, ISBN 3361004373

Weblinks


Mann | Deutscher | Markgraf (Meißen) | Geboren 960 | Gestorben 1002

 

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