| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Eiterfeld.png | karte_eiterfeld_in_deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Hessen |
| Regierungsbezirk: | Kassel |
| Landkreis: | Fulda |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 349 m ü. NN |
| Fläche: | 89,83 km² |
| Einwohner: | 7.632 (31. Dezember 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 85 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 36132 |
| Vorwahl: | 06672 |
| Kfz-Kennzeichen: | FD |
| Gemeindeschlüssel: | 06 6 31 007 |
| Gemeindegliederung: | 17 Ortsteile |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Fürstenecker Straße 2 36132 Eiterfeld |
| Website: | www.eiterfeld.de |
| E-Mail-Adresse: | marktgemeinde@eiterfeld.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Hermann-Josef Scheich (parteilos) |
Innerhalb der Gemeindegrenzen entspringt das Flüsschen Eitra, das beim Dorf Eitra in die Haune fließt.
Um 1555 setzte die Reformation ein und Eiterfeld wurde evangelisch, bis 1603 hier die Gegenreformation stattfand. In diesem Jahr wurde wieder ein katholischer Pfarrer eingesetzt. Seit 1603 gehörten viele der heutigen Ortsteile schon zu dem Amt Fürsteneck. Es waren die 17 Orte Arzell, Bodes, Betzenrod, Dittlofrod, Eiterfeld, Hausenmühle, Körnbach, Igelsrod (heute Wüstung), Leibolz, Leimbach, Malges, Mengers, Oberufhausen, Oberweisenborn, Reckrod, Unterufhausen und Wölf.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Amt unter anderem auch durch die Pest stark zerstört. Dies traf auch die Burg, die nach 1633 zerstört wurde. Eiterfeld hatte nach dem Krieg nur noch drei männliche Bewohner.
Am 29. März 1697 erhielt Eiterfeld von Fürstabt Placidus von Droste das Recht, jährlich vier Märkte abzuhalten; das Dorf wurde zum Marktflecken. Zwischen 1708 und 1710 baute Fürstabt Adalbert von Schleifras die Burg Fürsteneck wieder auf. Im Jahre 1712 wurde in Eiterfeld ein Amtsgerichtsgebäude gebaut, und von 1730 bis 1731 wurde die Kirche neu erbaut, die 1740 geweiht wurde. Der Amtssitz verlagerte sich in dieser Zeit von Fürsteneck nach Eiterfeld. Nach der Säkularisierung 1802 hieß das Amt offiziell nach diesem Ort und verwaltete sich selbst. 1816 wird Eiterfeld zusammen mit dem vormaligen Fürstbistum Fulda in den kurhessischen Staat eingegliedert. Das bestehende Marktrecht von Eiterfeld wurde am 9. November 1868, durch die königliche Regierung in Kassel, um die Durchführung von jährlich zwölf Schweinemärkten erweitert. Ab 1866 gehörte Eiterfeld, so wie ganz Kurhessen, zu Preußen. Am 1. Dezember 1906 erhielt Eiterfeld den Eisenbahnanschluss auf der Linie zwischen Hünfeld und Vacha. 1922 folgte der Elektrizitätsanschluss und 1926 bis 1927 wurde die erste Wasserleitung gebaut. 1942 wurde das Amt Eiterfeld aufgelöst und mit dem Amt Hünfeld zusammengelegt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Eiterfeld wieder hessisch, und durch die Zonengrenze wurde die Bahnlinie wieder stillgelegt, zunächst ab Treischfeld und ab 1969 ab Hünfeld. Ab 1952 gab es erstmals seit der Gegenreformation wieder eine evangelische Gemeinde und Otto Bartning baute zwischen 1952 und 1953 die Burg Fürsteneck zu einer Heimvolkshochschule aus.
Im Rahmen der 1150-Jahrfeier am 4. Juli 1995 wurde der Gemeinde Eiterfeld das Recht verliehen, das Prädikat "Marktgemeinde" im Gemeindenamen zu führen.
| Jahr | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 |
| Einwohner ¹ | 7666 | 7686 | 7677 | 7600 | 7607 |
| CDU | 12 Sitze |
| SPD | 7 Sitze |
| FWG | 11 Sitze |
| CWE | 1 Sitz |
Der Gemeindevorstand besteht aus 9 Mitgliedern und dem Bürgermeister.
Der Bürgermeister Hermann-Josef Scheich (unabhängig), wurde am 26. März 2006 mit einem Stimmenanteil von 78,4 % wieder gewählt.
Blasonierung: Die neun stilisierten Lilien links oben und die acht rechts unten (alle silbern auf Rot) symbolisieren die zusammen 17 Orte der Großgemeinde. Das linke untere Feld mit dem alten Fuldaer Kreuz (schwarz auf Silber) weist darauf hin, daß die Orte seit ihrer Gründung bis 1802 zur Fürstabtei gehörten. Der silbern gekrönte grüne Vogel mit silbernem Halsband im goldenen Feld rechts oben ist ein Sittich, das Wappentier der Ritter von Buchenau, die als einziges adliges Geschlecht unseres Gebietes aus frühester Zeit bis in die Neuzeit überlebten. Das Wappen ist geviert von rot und gold bzw. silber. In Rot neun silberne Lilien im rechten Obereck und in Rot acht silberne Lilien im linken Untereck. In Silber ein schwarzes durchgehendes Kreuz im rechten Untereck und in Gold ein silberner gekrönter grüner Vogel mit silbernem Halsband im linken Oberfeld.
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