Als Eishöhlen werden Höhlen bezeichnet, die durch ihre Lage ein (fast) ganzjähriges Klima mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt haben. Hierdurch hält sich auch das ganze Jahr über Eis in Form eines gefrorenen Sees, von Eiszapfen o.ä. Es entsteht dadurch, dass im Winter kalte Luft in den abwärts gerichteten Zugang strömt. Da wärmere Luft leichter ist, kann diese die eingeschlossene kalte Luft auch in den Sommermonaten nicht verdrängen.
Auch Höhlen in Gletschern oder anderen Eismassen werden mitunter als Eishöhlen bezeichnet.
Eine Vielzahl solcher Höhlen kommen natürlich vor; andere sind von Menschenhand erschaffen (Subterranea).
Es gibt drei Höhlen, von denen in den Wintermonaten zwei durch Gitter verschlossen sind, um die dort lebenden Fledermäuse zu schützen. (Vom 15. Oktober bis zum 31. März sind vier der fünf Eingänge geschlossen.) Im Winter bilden sich Eiszapfen, Stalagmiten und Stalagtiten, die sich bis in den Sommer hinein halten. Es herrscht eine fast konstante Temperatur zwischen -1°C und +4°C.
Die Höhlen sind nicht beleuchtet - als Besucher muss man eine Taschenlampe mitbringen.
Weitere Eishöhlen/Mühlsteinhöhlen befinden sich zum Beispiel bei Gerolstein-Roth oder bei Hohenfels-Essingen (Schwedenfeste, Martinshöhle, Borussiahöhle).
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