Formsignale.jpg Eisenbahnsignale (von lat. signum, „Zeichen“) übermitteln dem Führer von Eisenbahnfahrzeugen Informationen und Aufträge über bzw. für den Fahrweg. Sie werden grundsätzlich vom Fahrdienstleiter oder Signalwärter gegeben. Wichtigste Informationen sind, ob und mit welcher Geschwindigkeit gefahren werden darf.
In der Frühzeit der Eisenbahn wurden den Lokomotivführern besondere Anweisungen von Bahnangestellten mittels Fahnen oder Lampen signalisiert. Mit steigender Zugzahl wurde dies unpraktikabel und es entwickelte sich eine Vielzahl von Signaltafeln und Masten mit beweglichen Elementen (z.B. Flügel und Scheiben, aber auch ganze Signalkörper), die vom Stellwerk über Drahtzüge, elektrisch oder auf andere Weise bedient werden konnten.
Die ersten Signale waren mechanische Formsignale, bei denen der Signalbegriff durch den Umriss beweglicher Elemente meist Tafeln oder Flügel dargestellt wird. Vorbild hierfür waren die entlang der Bahnlinien aufgestellten optischen Telegrafen.
Für die verschiedenen Länder und Bahnen haben sich mittlerweile stark unterschiedliche und differenzierte Signalsysteme herausgebildet. Sie sind üblicherweise in Signalbüchern definiert.
Auch auf U-Bahn-Strecken mit führerlosen Triebzügen werden elektronische Signale eingesetzt um die Züge zu steuern.
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