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Die Versendung eines Briefs per Einschreiben, (franz. Recommandé = Weltpostverein-Sprache), in Österreich auch Rekommandation, ist eine besondere Form des Briefversands. Im Wesentlichen geht es dem Absender um einen Nachweis des Briefversands.

Arten des Einschreibens


Wählt der Absender die Versandart Einschreiben,
  1. so erhält der Absender einen Einlieferungsbeleg mit Datum, der die Einlieferung eines solchen Briefs beim Postunternehmen bestätigt, und
  2. die Sendung wird nur an den Empfänger selbst oder einem seiner Empfangsbevollmächtigten oder Empfangsberechtigten ausgeliefert und
  3. die Auslieferung geschieht nur gegen Unterschrift des tatsächlich Empfangenden.

Einschreiben mit Rückschein

Wird per Einschreiben mit Rückschein versandt, so erhält der Absender eine Empfangsbestätigung mit der Original-Unterschrift des Empfangenden, den Rückschein. Durch ein Einschreiben kann aber nur bewiesen werden, dass ein Schriftstück versandt wurde, welchen Inhalt dieses Schriftstück hatte, kann damit nicht bewiesen werden. Das schränkt den Beweiswert eines Einschreibens z. B. für ein Gerichtsverfahren stark ein. Wenn es auch auf den Inhalt des Schriftstückes ankommt, sollte besser eine Zustellung durch den Gerichtsvollzieher erfolgen.

Zusatzleistungen

Weitere Varianten sind:
  • Zusatzweisung eigenhändig: Es wird nur an genau den Empfänger oder an einen seiner dafür besonders befugten Empfangsbevollmächtigten geliefert.
  • Variante: Einwurf-Einschreiben: Es wird lediglich der Einwurf der Sendung in einen Briefkasten dokumentiert.
Die Deutsche Post AG übernimmt bei Verlust oder Beschädigung eines Einschreibens eine Haftung von bis zu 20 Euro (Einwurf-Einschreiben) bzw. bis zu 25 Euro (Einschreiben eigenhändig). Für Sendungen, deren Wert diese Grenzen deutlich überschreitet, wird deshalb die Versendung als Postpaket empfohlen, bei dem die Deutsche Post AG bis zu 500 Euro haftet. Früher gab es auch noch den sogenannten Wertbrief, diese Form wird heute allerdings nur noch ins Ausland angeboten.

Lettre signature


In der Schweiz hießen Inland-Einschreibe-Briefe während einigen Jahren Lettre signature (LSI); Anfang April 2006 wurde der geläufigere Name "Einschreiben" wieder eingeführt.

Literatur


  • Kunze, Heinz: Einschreiben und Wertbriefe aus Leipzig bis 1945. - Soest : Bund Dt. Philatelisten, 1992. - 26 Bl.

Siehe auch


Postwesen

registered mail

Weblinks


  • PixelLetter Deutscher Anbieter, der Versand von Einschreiben aus dem Internet anbietet.

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Einschreiben (Post)".

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