Ein Einfamilienwohnhaus, kurz auch Einfamilienhaus ist ein Gebäude welches als Wohnhaus für eine einzelne Familie dient und daher nur eine Wohnung enthält, jedoch trotzdem mehrstöckig konstruiert sein kann. Man unterscheidet zwischen dem freistehenden Einfamilienwohnhaus, der Doppelhaus-Hälfte und dem Reihenhaus.
Einfamilienhäuser können hinsichtlich der Qualität von unterschiedlicher Ausgestaltung sein (Siedlungshaus, Villa, Landhaus). Nicht zu den Einfamilienhäusern gerechnet werden Ferien- und Wochenendhäuser, falls sie nicht ständig bewohnt werden bzw. nicht normalen Wohnansprüchen genügen.
Die Geschichte des Einfamilienhauses ist relativ jung und leitet sich zum einen von den Villenbauten des Großbürgertums des 19. Jahrunderts mit historisierenden oder klassizistischen Stilelementen und zum anderen vom Einfluß der Gartenstadtbewegung von Briten Ebenezer Howard zur Jahrhundertwende ab. Der große Boom fand in den 60er Jahren des 20. Jahrhunders vor allem durch die Arbeiter- und Angestelltenschicht mit hohem Eigenleistungsanteil statt.
Grundlagen für den Entwurf eines Einfamilienhauses sind die funktionellen und gestalterischen Anforderungen der Nutzer als die sogenannte "familiäre Identität" der Bauherrenschaft und der, dem Ort und der Umgebung innewohnende Charakter - bekannt auch als " genius loci".
Single-family home (englisch) Wohngebäude | Stadtbaugeschichte
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"Einfamilienwohnhaus".
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