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Eike von Repgow Oldenburger Sachsenspiegel.jpg Eike von Repgow, auch Eike von Repkow (* ca. 1180; † ca. 1235) aus Repgow, heute Reppichau (südöstlich von Aken in Sachsen-Anhalt) war ein Ministerialer.

Eike von Repgow war Inhaber eines freien Schöffenstuhls (siehe Feme, Thing); diese Position berechtigte ihn dazu, am Thing (Grafengericht) teilzunehmen und auf der Schöffenbank zu sitzen.

Da er über lateinische Bildung verfügte und im Kirchenrecht ausgebildet war, nimmt man an, dass die Ausbildungsstätte die Magdeburger Domschule unter Bischof Wichmann von Seeburg gewesen sein könnte.

Zwischen 1220 und 1232 schrieb er auf der Burg Falkenstein (Harz) den "Sachsenspiegel", eine Zusammenstellung und Aufzeichnung deutschen Feudalrechts. Es ist das älteste Rechtsbuch des deutschen Mittelalters in deutscher Sprache.

Nachleben


Denkmäler in Magdeburg, Dessau, Reppichau, Halberstadt und auf Burg Falkenstein (Harz) erinnern an Eike von Repgow. In Berlin (Moabit) ist der Eyke-von-Repkow-Platz nach ihm benannt.

Reppichau, das sich auch als "Eike von Repgow-Dorf" bezeichnet, hat Eike von Repgow eine Freilicht-Dauerausstellung gewidmet, bestehend aus Schautafeln sowie Wandmalereien und Schildern, die aus dem Sachsenspiegel zitieren.

Weblinks


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